Yoga, Hanf und Ayurveda

 

Ayurveda, die indische Lehre von einem gesunden Leben. Wie wir unsere Gesundheit bewahren können, das ist das zentrale Thema – schon vor dreitausend Jahren in Indien ebenso wie heute in unserer modernen Welt. Vor allem am Anfang eines neuen Jahres nehmen sich ja viele von uns vor, gesünder zu leben, mehr auf die Gesundheit zu achten. Ayurveda (das Wort stammt übrigens aus dem Sanskrit und bedeutet „Wissen vom Leben“) kennt nun unzählige natürliche Mittel und Wege, um Körper, Geist und Seele gesund zu halten und in Einklang zu bringen. Einer davon ist das Leben (wieder) in einen natürlichen Rhythmus zu bringen, einem gewissen, immer wiederkehrenden Tages-, Wochen und Jahresrhythmus zu folgen und sich daraus seine Kraft zu schöpfen. Ein weiterer Weg ist Yoga, denn Yoga ist eine wunderbare Möglichkeit, den Körper durch die Asanapraxis, also die verschiedenen Körperhaltungen des Yoga fit und flexibel zu halten. Ob man nun einen herausfordernden Stil wählt oder es auf der Matte lieber etwas ruhiger angehen lässt (was manchmal aufgrund der körperlichen Voraussetzungen auch vorteilhafter sein kann), ist erst einmal nebensächlich. Man bewegt sich, dehnt und streckt den Körper, mobilisiert die Muskeln und – ganz wichtig, man lenkt die Aufmerksamkeit auf das, was man jetzt gerade macht. Dadurch bringt man den Geist dazu, ruhig zu werden und nicht ständig gestresst zu sein und wie ein wilder Affe herumzuspringen (engl. monkey mind). So lernt man mit der Zeit, sich selbst in eine erholsame innere Stille zu führen und die Seele dann in diesem wohltuenden Zustand ruhen zu lassen. Das sind ja schon mal die besten Voraussetzungen für Gesundheit, würde ich sagen. Eine gute Ernährung sowie eine ausgeglichene und nachhaltige Lebensweise spielen mit Sicherheit auch eine entscheidende Rolle. Und hier kommt nun der Hanf ins Spiel. Denn Hanf ist – man würde es vielleicht gar nicht gleich vermuten – eine unglaublich vielseitige und tatsächlich auch eine sehr gesunde Pflanze. Diejenigen, die beim Wort Hanf immer noch als erstes an Marijuana denken (also die Blüte, die gerne mal als Droge verwendet und geraucht, verdampft, gegessen oder sonstwie konsumiert wird), werden nun staunen. Denn vom Hanf lassen sich alle, also wirklich alle Pflanzenteile sehr sinnvoll verarbeiten (mehr dazu in dem Hemp&Yoga Blog „Hanfwissen“). Ja und einige dieser Pflanzenteile sind ausgesprochen wertvoll für unsere Gesundheit. Wie beispielsweise die Hanfsamen. Unglaublich proteinreich und schon allein deshalb interessant für den Yogi, der ja häufig ein Leben ohne (übermäßigen) Fleischkonsum bevorzugt und dem es somit in Folge dessen gelegentlich an Proteinen mangelt. Auch Sportler greifen gern auf die natürlichen Eiweißlieferanten zurück, da Hanf eine gute Bioverfügbarkeit vorweisen kann und so die leeren Speicher schnell wieder auffüllt. Voller essenzieller Fettsäuren, dabei aber leicht und schmackhaft. Oder der Hanfblütentee, der auch ganz ohne THC eine beruhigende, ausgleichende und damit gesundheitsfördernde Wirkung auf Körper, Geist und Seele haben kann. Sicherlich ist es für die Gesundheit auch sehr zuträglich, im weiteren Sinne gesehen, wenn man sein Haus mit natürlichen Materialien wie Hanfwolle (hergestellt aus den Hanffasern) dämmt. Oder den Körper in möglichst natürliche, unbehandelte Stoffe wie z.B. Hanftextilien (ebenfalls aus den Fasern des Hanfes gewonnen, nur die Verarbeitung unterscheidet sich von der Dämmwolle) hüllt. Um jetzt nur einige wenige Beispiele zu nennen. Der geneigte Leser versteht, worauf ich hinaus will. Wer gesund leben will, ohne sein ganzes bisheriges Leben komplett umzustellen und einen gigantischen Zeitaufwand zu betreiben, der ist mit Hanf und Yoga auf jeden Fall gut beraten. Hemp&Yoga eben! Vielleicht noch ein paar der ayurvedischen Ideen in den Alltag eingebaut und schon läufts mit der Gesundheit!

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