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Gesund und Zufrieden mit Hemp&Yoga – Teil 2 – Von der Theorie zur Praxis

Klingt schon verlockend, oder? Sich wohl und gesund fühlen und Zufriedenheit in sich spüren. Mit Unterstützung von Hanf und Yoga. Das wäre doch was! Aber was steckt nun hinter dieser Idee und vor allem, wie lässt sie sich in die Tat umsetzen? Darum geht es in diesem zweiten Teil.
Dass Yoga bei vielen, vor allem stressbedingten Beschwerden wie Rückenschmerzen, Schlafproblemen, Kopfschmerzen, Ruhelosigkeit, Konzentrationsschwäche usw. helfen kann, ist schon lange bekannt und mittlerweile auch durch zahlreiche Studien bewiesen. Das man verschiedene legale und nicht „high machende“ Hanfprodukte zur Unterstützung von Körper, Geist und Seele nutzen und ebenfalls gegen eine Vielzahl stressbedingter Beschwerden und Krankheiten einsetzen kann ist hingegen für viele noch neu. Zwar gibt es bereits Unmengen an positiven Erfahrungsberichten. Die wissenschaftlichen Studien, die diese untermauern werden, sind aber bisher noch nicht ausreichend vorhanden. Es gibt jedoch schon so einige interessante Studien und es wird weiterhin fleißig daran gearbeitet, vor allem natürlich in Ländern, in denen Cannabis bereits legal ist.
Wenn man sich ein wenig mit dem Thema Hanf beschäftigt, findet man jedoch recht schnell heraus, dass die Pflanze schon seit hunderten wenn nicht sogar tausenden Jahren unter anderem zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit des Menschen eingesetzt wurde. Und dies weltweit. Wie bei vielen anderen Naturheilmitteln kann man sich auch hier aus dem Wissensschatz unserer Ahnen bedienen. Die wussten bereits, wieviel Wertvolles in jedem einzelnen Teil der Pflanze steckt und wie man dies alles klug verwerten und nutzbar machen kann. Wer hier gerne mehr erfahren möchte, dem kann ich unsere Reihe „Hanfwissen“ sehr empfehlen.
Um in unserer heutigen Zeit an die Schätze, die Hanf und Yoga für uns bereit halten, zu gelangen, ist es sehr hilfreich, beides ein wenig in die tägliche Routine einfließen zu lassen. Denn alles, was wir uns zu einer kleinen Gewohnheit machen, geht uns letztlich viel leichter von der Hand und bringt uns dann auch tatsächlich was im Alltag.
So kannst du beispielsweise den Tag mit einer kleinen Yogapraxis starten – ob lang oder kurz, fordernd oder gemütlich bleibt dir dabei ganz selbst überlassen. Hauptsache du kommst in Bewegung. Danach gönnst du dir ein schönes Frühstück. Ein Müsli vielleicht? Dann streu dir doch auf dein gewohntes Lieblingsmüsli ein wenig geschälte oder geschrotete Hanfsamen. Schmeckt und du hast gleich eine Portion guter Fette und wertvoller Mineralstoffe mit dabei. Oder bist du gar nicht so der Frühstückstyp? Dann geht aber vielleicht ein Smoothie… bissl frisches Obst und Gemüse, bissl Saft und Wasser und ein Schuss Hanfsamenöl. Für die Schönheit und Gesundheit von Haut und Haar, fürs Herz und fürs Immunsystem eine Wohltat.
Womöglich bist du aber einfach gar kein Morgenmensch. Fühlst dich eher verspannt und gestresst am Morgen und brauchst schon alle Energie um das Haus pünktlich zu verlassen? Dann wäre evtl. CBD oder ein Nahrungsergänzungsmittel mit Hanfblattpulver und anderen nährenden Inhaltsstoffen was für dich. Praktisch in Kapselform kannst du sie einfach mit etwas Wasser zu dir nehmen und so deine Gesundheit und dein Wohlgefühl etwas unterstützen.
Du siehst, es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, den Tag mit einer „guten Routine“ zu starten. Es muss auch gar nicht kompliziert sein. Keine Zeit morgens für Yoga? Dann nimm dir einen Augenblick und atme ein paar Mal ganz bewusst durch. Tief einatmen über die Nase und aus über den locker geöffneten Mund. Du wirst sehen wie sich allein dadurch die Qualität deines Morgens verändert.
Viele Menschen genießen Yoga aber mehr zum Ausklang des Tages, um runterzukommen und sich zu entspannen. Vielleicht gehörst du ja auch dazu. Hier gilt es aber ebenso: lieber jeden Tag ein bisschen was machen. Und seien es nur 10 Minuten, die du dir auf deiner Yogamatte gönnst. Gerade am Abend schätzen auch viele die eher entspannende Wirkung des CBD. Also, nach den Erfahrungsberichten zu urteilen. Mag sein, dass es für dich aber besser passt, den Tag mit einer schönen Tasse Hanftee Revue passieren und ausklingen zu lassen. Die natürlicherweise vorkommenden Terpene (Duft- und Geschmacksstoffe) wirken oft wohltuend und ausgleichend auf Körper, Geist und Seele.
Das wäre jetzt mal eine klitzekleine Ideensammlung, wie du dich mit Hanf und Yoga täglich verwöhnen kannst und so (hoffentlich) mehr Gesundheit und Zufriedenheit in deinen Alltag bringst.
Natürlich hätten wir noch viel viel mehr Ideen, aber das alles hier aufzuschreiben ist doch too much. Wenn du dir noch mehr Inspirationen wünscht, schreib uns eine Email an info@hemp-yoga.com . Es wäre uns eine Freude dich zu beraten.
Eine Yogamatte die glücklich macht

Gesund und zufrieden mit Hemp&Yoga – Teil 1 – die Grundidee

Ach wenn es nur so einfach wäre – ab und zu ein wenig Hanftee trinken und sich hin und wieder mal auf die Yogamatte begeben und schon fühlt man sich besser, stärker, gesünder.
Tatsächlich ist es aber so, das Yoga und unterschiedlichste (und ich sag’s vorsichtshalber noch dazu – legale!) Hanfprodukte sehr wohl zu mehr Wohlbefinden und einer stabilen Gesundheit beitragen können.
Wussten Sie z.B., dass mehr als 70% aller Krankheiten auf Stress zurück zu führen sind? Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Magenprobleme, Schlaflosigkeit, Rastlosigkeit, ein ständiges Gefühl von Überforderung bis hin zum Burnout – um hier nur einige wenige Beispiele zu nennen.
Mit Yoga und auch der klugen Verwendung von Hanf in unterschiedlichster Form haben wir allerdings wertvolle Tools, um vielen Beschwerden etwas entgegenzusetzen. Mit Yoga und Hanf stärken wir unseren Körper von Grund auf, beruhigen den sprunghaften Geist und finden so zu einer wirklich tief greifenden Entspannung, haben mehr Spaß am Leben und sind einfach zufriedener. Soweit nun also die Theorie. Und wie setzen wir das ganze in die Praxis um? Ich muss es gleich zugeben, das einzig wahre Patentrezept, das für alle und jeden gültig ist, gibt es auch bei Hemp&Yoga nicht. Also heißt es, ein wenig auszuprobieren. Angefangen mal beim Yoga. Viele von Ihnen wissen es vielleicht schon: Yoga ist nicht gleich Yoga. Es gibt unterschiedliche Stilrichtungen, mal sehr fordernd, mal eher auf Ruhe und Entspannung ausgerichtet. Die einen bewegen sich gern fließend von einer Yogahaltung zur nächsten. Die anderen verweilen lieber länger in einer Ásana. Manche wollen auch beim Yoga ins schwitzen kommen und wieder andere finden die innere Ruhe durch langsame, bedachte Bewegung. So ist eben jeder anders und darum gibt es auch so viele Yogastile – damit jeder den finden kann, der zu einem passt. Und auch Hanf ist eben nicht gleich Hanf. Sie können Tee aus Hanfblüten trinken, Tropfen oder Kapseln mit Hanfextrakten zur Nahrungsergänzung einnehmen oder Hanfsamenöl in der Küche verwenden. Und natürlich noch vieles mehr. Auf diese Feinheiten werde ich im nächsten Blog eingehen. Aber um hier jetzt langsam zum Ende zu kommen – der Kern dieser ganzen Idee ist: finden Sie einen Yogastil, der zu Ihnen passt, den Sie wirklich gerne machen. Probieren Sie unterschiedliche Hanfprodukte und wählen Sie aus, welche sich gut in Ihren Alltag integrieren lassen. Und erleben Sie selbst, wie Hanf und Yoga sich auf Ihre Gesundheit und Ihre Zufriedenheit – ja ihr ganzes Lebensgefühl auswirken.
Mehr dazu gibt es dann im nächsten Blog.
Yoga, Hanf und Ayurveda

Yoga, Hanf und Ayurveda

 

Ayurveda, die indische Lehre von einem gesunden Leben. Wie wir unsere Gesundheit bewahren können, das ist das zentrale Thema – schon vor dreitausend Jahren in Indien ebenso wie heute in unserer modernen Welt. Vor allem am Anfang eines neuen Jahres nehmen sich ja viele von uns vor, gesünder zu leben, mehr auf die Gesundheit zu achten. Ayurveda (das Wort stammt übrigens aus dem Sanskrit und bedeutet „Wissen vom Leben“) kennt nun unzählige natürliche Mittel und Wege, um Körper, Geist und Seele gesund zu halten und in Einklang zu bringen. Einer davon ist das Leben (wieder) in einen natürlichen Rhythmus zu bringen, einem gewissen, immer wiederkehrenden Tages-, Wochen und Jahresrhythmus zu folgen und sich daraus seine Kraft zu schöpfen. Ein weiterer Weg ist Yoga, denn Yoga ist eine wunderbare Möglichkeit, den Körper durch die Asanapraxis, also die verschiedenen Körperhaltungen des Yoga fit und flexibel zu halten. Ob man nun einen herausfordernden Stil wählt oder es auf der Matte lieber etwas ruhiger angehen lässt (was manchmal aufgrund der körperlichen Voraussetzungen auch vorteilhafter sein kann), ist erst einmal nebensächlich. Man bewegt sich, dehnt und streckt den Körper, mobilisiert die Muskeln und – ganz wichtig, man lenkt die Aufmerksamkeit auf das, was man jetzt gerade macht. Dadurch bringt man den Geist dazu, ruhig zu werden und nicht ständig gestresst zu sein und wie ein wilder Affe herumzuspringen (engl. monkey mind). So lernt man mit der Zeit, sich selbst in eine erholsame innere Stille zu führen und die Seele dann in diesem wohltuenden Zustand ruhen zu lassen. Das sind ja schon mal die besten Voraussetzungen für Gesundheit, würde ich sagen. Eine gute Ernährung sowie eine ausgeglichene und nachhaltige Lebensweise spielen mit Sicherheit auch eine entscheidende Rolle. Und hier kommt nun der Hanf ins Spiel. Denn Hanf ist – man würde es vielleicht gar nicht gleich vermuten – eine unglaublich vielseitige und tatsächlich auch eine sehr gesunde Pflanze. Diejenigen, die beim Wort Hanf immer noch als erstes an Marijuana denken (also die Blüte, die gerne mal als Droge verwendet und geraucht, verdampft, gegessen oder sonstwie konsumiert wird), werden nun staunen. Denn vom Hanf lassen sich alle, also wirklich alle Pflanzenteile sehr sinnvoll verarbeiten (mehr dazu in dem Hemp&Yoga Blog „Hanfwissen“). Ja und einige dieser Pflanzenteile sind ausgesprochen wertvoll für unsere Gesundheit. Wie beispielsweise die Hanfsamen. Unglaublich proteinreich und schon allein deshalb interessant für den Yogi, der ja häufig ein Leben ohne (übermäßigen) Fleischkonsum bevorzugt und dem es somit in Folge dessen gelegentlich an Proteinen mangelt. Auch Sportler greifen gern auf die natürlichen Eiweißlieferanten zurück, da Hanf eine gute Bioverfügbarkeit vorweisen kann und so die leeren Speicher schnell wieder auffüllt. Voller essenzieller Fettsäuren, dabei aber leicht und schmackhaft. Oder der Hanfblütentee, der auch ganz ohne THC eine beruhigende, ausgleichende und damit gesundheitsfördernde Wirkung auf Körper, Geist und Seele haben kann. Sicherlich ist es für die Gesundheit auch sehr zuträglich, im weiteren Sinne gesehen, wenn man sein Haus mit natürlichen Materialien wie Hanfwolle (hergestellt aus den Hanffasern) dämmt. Oder den Körper in möglichst natürliche, unbehandelte Stoffe wie z.B. Hanftextilien (ebenfalls aus den Fasern des Hanfes gewonnen, nur die Verarbeitung unterscheidet sich von der Dämmwolle) hüllt. Um jetzt nur einige wenige Beispiele zu nennen. Der geneigte Leser versteht, worauf ich hinaus will. Wer gesund leben will, ohne sein ganzes bisheriges Leben komplett umzustellen und einen gigantischen Zeitaufwand zu betreiben, der ist mit Hanf und Yoga auf jeden Fall gut beraten. Hemp&Yoga eben! Vielleicht noch ein paar der ayurvedischen Ideen in den Alltag eingebaut und schon läufts mit der Gesundheit!

Hanf-Wissen Teil VII Alltagsfragen zum Thema Hanf

Immer wieder kommen Freunde, Bekannte, Verwandte und Kunden mit ganz ähnlichen Fragen auf uns zu. Darum haben wir uns entschieden, ein paar davon gleich hier zu beantworten.

Die Frage, die wir wohl am häufigsten gehört haben ist:
Darf ich nach der Einnahme von CBD Öl noch Autofahren? Ja das darfst du. Geichzeitig aber auch nein. Kommen wir also erstmal zum Ja: Erstens hat CBD keinen Einfluss auf deine Fahrtüchtigkeit. Es wirkt ja nicht berauschend. Und zweitens ist es auch kein Problem, falls du in eine Polizeikontrolle kommst, denn die Tests der Polizei sind so ausgelegt, dass sie einen möglichen THC Konsum anzeigen.
Das ist in einem qualitativ hochwertigen CBD Öl (sowie unserem) nur in verschwindend geringer Menge enthalten (unter 0,2%) und stellt somit kein Problem dar.

Hier kommen wir aber leider auch schon zum nein. Denn in einigen der CBD Öle wird eben doch der sehr geringe Wert überschritten. Oder manche Tests sind auch schon so fein, dass dieser geringe Wert schon ausreicht, um positiv auf THC getestet zu werden. Somit ist also ein „Ja“ im Grunde nur unter Vorbehalt auszusprechen.

Auf zwei Dinge solltest du so oder so achten: Zuviel CBD kann müde machen, nicht gerade ein Vorteil beim Auto fahren. Also halte dich an die angegebene Empfehlung (meist 2 – 3 Tropfen). Am Besten wäre, die ersten paar Male auszuprobieren, wenn du nicht gleich danach ins Auto springen und losfahren musst. Jeder Körper reagiert ja doch anders.
Und kaufe bei einem Händler deines Vertrauens ein wirklich hochwertiges Produkt, welches genau auf die Inhaltsstoffe geprüft wurde, bei dem du nachvollziehen kannst wo es herkommt usw… Falls du dir unsicher bist, frag auch einfach nochmal nach, ein vertrauenswürdiger Händler sollte dich auch gut beraten können.

Welcher Unterschied besteht eigentlich zwischen eurem Hanfblütentee Puro und dem Feinschnitt?
Puro, das ist die ganze Blüte mit Stengel, ein bisschen Blätter manchmal aber eher wenige und Samen. Für den vollkommenen, runden vollmundigen Genuss. Für alle, die nicht nur den Geschmack des Tees an sich lieben, sondern auch die Zubereitung zelebrieren. Denn mal ehrlich, so eine schöne Teehanfblüte macht schon einfach was her und das Auge genießt ja bekanntlich mit. Stengel und Samen geben dem Ganzen dann nochmal eine spezielle feine Note.
Der Feinschnitt besteht, wie der Name schon andeutet, aus fein geschnittenen Blättern und Blüten. In Geschmack und Qualität sind sich beide sehr ähnlich. Bei der Auswahl kommt es wohl hauptsächlich auf die persönliche Vorliebe an. Wie bei fast allen Lebensmitteln, die einen hohen Nährstoffgehalt haben, gilt jedoch: Je weniger verarbeitet, umso besser. Umso mehr der wertvollen Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Da geht der Punkt ganz klar an die Blüte, aber genau aus diesem Produkt ist die zweite Variante eben fein geschnitten – und nicht superfein gemahlen, wie man ihn dann häufig in fertigen Teemischungen findet.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Hanfprotein und Hanfmehl?
Eine gute Frage, denn rein äußerlich sind sich beide schon sehr ähnlich, beide werden aus gemahlenen Hanfsamen hergestellt und sind darum reich an Eiweiß und essentiellen Fettsäuren (Omega 3 und 6). Der Unterschied liegt in der Feinheit der Verarbeitung. Das Hanfproteinpulver wird in einem speziellen Verfahren gesiebt, wodurch sich der Reinheitsgrad und auch der Eiweißgehalt nochmal deutlich erhöht. Immerhin stecken in 100 g Hanfprotein bis zu 50 g Eiweiß, was es gerade für Vegetarier und Veganer recht interessant macht.

Warum gilt Hanf eigentlich als so gesund?
Wie schon erwähnt, steckt Hanf voller gesunder Fette, ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Auch der unglaubliche Reichtum an Terpenen und die große Anzahl an unterschiedlichsten Cannabinoiden wirkt sich auf die Gesundheit des Menschen sehr positiv aus. Warum das so ist, ist leider durch die Prohibition noch nicht sehr genau erforscht. Aber soviel kann man mit Sicherheit sagen: Es liegt wohl neben all dem Wertvollen, was drinnen steckt, auch hauptsächlich an der Zusammensetzung und der gegenseitigen Wechselwirkung der Inhaltsstoffe. All diese natürlich enthaltenen Schätze können somit gut oder besser gesagt sogar optimal von unserem Körper aufgenommen und genutzt werden.

Wirklich schade, dass Hanf nach wie vor größtenteils verboten ist. Gerade in roher Form, als Salat oder auch als Smoothie genossen hätte er bestimmt den größten Nutzen für unseren Körper, für unsere Gesundheit.

Wir hoffen wirklich sehr, dass unsere Hanfwissen-Reihe zusammen mit vielen anderen informativen Artikeln dazu beiträgt, den Hanf, die Cannabispflanze in ein rechtes Licht zu rücken und damit dieser unvernünftigen Prohibition endlich ein Ende zu bereiten!

Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns. Wir sind gerne für Sie da!

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Hanf-Wissen Teil VI Legalize it – oder lieber doch nicht?! Von den Vor- und Nachteilen der Legalisierung

Bisher ging es in dieser kleinen „Hanf-Wissen Reihe“ hauptsächlich darum, die Hanfpflanze in ein rechtes Licht zu rücken. Die Aufmerksamkeit von der alleinigen Ausrichtung auf die Droge Marijuana auf all das Nützliche und Positive zu lenken, das außerdem noch in der Pflanze steckt.
Nun aber, wenn wir uns schließlich der Frage der Legalisierung zuwenden, müssen wir natürlich auch den berauschenden Teil der Pflanze miteinbeziehen. Denn um den, die THC haltige Blüte der weiblichen Cannabispflanze, geht es ja hauptsächlich in der ganzen Debatte.
Der Nutz- oder Industriehanf (Sie erinnern sich, der ohne THC, also nicht berauschend) ist ja bereits legal – zumindest teilweise, mit vielen vielen Regelungen und Auflagen. Diesen können Sie aber immerhin, vorausgesetzt Sie sind Landwirt und haben eine entsprechende Lizenz, anbauen und unter bestimmten Bedingungen auch weiterverkaufen. Für alle, die keine Landwirte sind, ist allerdings sogar das verboten!
Nun gibt es jedoch eine stetig wachsende Zahl von Menschen auf der ganzen Welt, die sich fragt, warum man denn eigentlich nicht gleich das gesamte Verbot aufheben und Cannabis ganz und gar legalisieren kann.
Diese Frage ist auch durchaus legitim. In einigen wissenschaftlichen Studien wurde mittlerweile schon nachgewiesen, dass Marijuana gar nicht so eine supergefährliche Droge ist, wie man annahm. Sie hat ein sehr niedriges Suchtpotenzial, sowohl auf körperlicher als auch auf psychischer Ebene. Bisher ist nachweislich noch niemand an einer Überdosis Marijuana gestorben. Genau genommen ist eher das Gegenteil der Fall. In dieser Pflanze schlummert das Potenzial, Krankheiten zu heilen oder zumindest – und auch das ist durch medizinische Studien belegt – viele Symptome, die mit zum Teil schweren Erkrankungen einhergehen, deutlich zu lindern.
Eine Legalisierung würde somit das Leben vieler kranker Menschen erheblich erleichtern. Zwar ist Cannabis als Medizin mittlerweile in Deutschland und vielen anderen Ländern weltweit legal. Nach den Berichten Betroffener zu Folge ist es aber nach wie vor sehr schwer bis nahezu unmöglich, an ein entsprechendes Rezept bzw. eine solche Therapie zu kommen.
Eine Legalisierung würde hier also eine massive Erleichterung zur Folge haben.
Erleichtern würde es auch das Leben unzähliger Polizisten, die sich derzeit noch mit tausenden kleinen Marijuana-Delikten herumschlagen müssen. Denn eine sehr breite Bevölkerungsgruppe nutzt die „weiche Droge“ ja, Verbot hin oder her. Von daher weiß man nun eigentlich auch, dass von Menschen, die gerne mal Marijuana konsumieren, an sich keine Gefahr für die restliche Bevölkerung ausgeht. Gewöhnlich lungern sie nicht auf der Straße herum, noch pöbeln sie grundlos friedliche Passanten an.
Genau genommen geht aus öffentlichen Befragungen hervor, dass Menschen aus allen Bevölkerungsschichten und Altersgruppen in ihrer Freizeit hin und wieder Marijuana konsumieren. Ein Großteil von ihnen gehört der arbeitenden Bevölkerung an, die eben nach Feierabend gerne mal einen dampfen. Zur Entspannung, zum runterkommen. Wo liegt da das Problem, fragt man sich. Was dem Einen sein Feierabendbier ist, kann doch dem Anderen sein Feierabendjoint sein, oder nicht? Warum wird der Eine wie ein Verbrecher behandelt (in manchen Fällen sogar wie ein Schwerverbrecher) und der Andere nicht? Vor allem wenn mittlerweile bereits bekannt ist (durch die bisher leider wenigen aber doch aussagekräftigen Studien) dass Cannabis viel weniger schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit eines durchschnittlichen Erwachsenen hat, als Alkohol. Ich betone deshalb extra den „durchschnittlichen Erwachsenen“, da natürlich auch der Gebrauch von Cannabis gewisse Risiken birgt. Hat jemand z.B. eine Neigung zu Psychosen – was man wohl meistens vorher gar nicht weiß, kann der Gebrauch von Marijuana eine solche auslösen. Aber auch Alkohol und Zigaretten haben unglaublich viele Risiken. Warum kann man nun also nicht die mündigen erwachsenen Bürger, die ja meistens durchaus in vielen Lebensbereichen Verantwortungsgefühl und Verstand zeigen, selbst entscheiden lassen, welchen Rausch sie bevorzugen?
Dass Jugendliche hingegen sich im Besten Falle gar nicht berauschen sollten ist ja eigentlich klar. Von Legalisierungsgegnern wird der Schutz der Jugendlichen oft als Hauptargument gegen die Freigabe von Cannabis genannt. Übersehen wird aber sehr oft, dass bei all den unterschiedlichen Konzepten und Ideen, wie man solch eine Legalisierung umsetzen könnte, der Jugendschutz immer eine zentrale Rolle spielt. Es wäre, kurz gesagt, auch bei einer Legalisierung von Cannabis für Jugendliche ungemein schwerer an „Gras“ zu kommen, als es derzeit bei Alkohol und Zigaretten der Fall ist.
Zu guter Letzt, dass das Ganze auch einen enormen wirtschaftlichen Vorteil mit sich bringen würde, kann sich ja jeder ausmalen. Neue Arbeitsplätze, riesige Steuereinnahmen, keine Ausgaben mehr für die Strafverfolgung „kleiner Konsumenten“. Vorteile über Vorteile.
Nun, liebe Leserin, lieber Leser, Sie haben es vielleicht schon bemerkt. Wir von Hemp&Yoga sind ganz klar für eine Legalisierung. Wegen all der gesundheitlichen, ökonomischen und ökologischen Vorteile, die sie mit sich bringen würde. Wegen der vielen Erleichterungen im wirtschaftlichen Sinne und im alltäglichen Leben vieler Menschen. Weil uns die Gegenargumente einfach nicht ausreichen wenn man im Gegensatz das realistisch betrachtet, was alles für die Legalisierung spricht.
Und weil wir uns eben zu genau dieser Bevölkerungsgruppe gesunder, verantwortungsbewusster, mündiger Bürger zählen, die sich durchaus zutraut selbst zu entscheiden, ob – und wenn ja, wie sie sich hin und wieder mal berauschen möchte.

Hanf-Wissen Teil V „Gehört Hanf zu unserer Kultur?“ Von der Geschichte des Hanfes

In den Medien, vor allem aber auch in der Politik wird diese Frage derzeit häufig gestellt – und, das muss man so sagen, oftmals nicht richtig beantwortet. Denn da wird Hanf, oder auch Produkte, die aus dem Nutzhanf gewonnen werden, also beispielsweise Öle, Tinkturen, Derivate etc. als neuartiges Lebensmittel dargestellt. „Novel Food“ nennt man solche neuartigen Lebensmittel dann – also Lebensmittel, die in dieser Form noch überhaupt nicht bekannt sind, die es bisher noch nicht gab. Zumindest nicht vor 1995. Dazu zählen übrigens auch Nahrungsergänzungsmittel. Stevia-Süßungsmittel ist z.B. ein Novel Food, das ist ja bei uns noch nicht allzu lange in Gebrauch. Oder auch Algenöl-Kapseln, die der Nahrungsergänzung dienen und vor 1995 nicht auf dem deutschen Markt zu finden waren. Ebenso Klonfleisch, auch das fällt unter die Novel Food Verordnung. Möchten Sie nun Klonfleisch vertreiben, müssen Sie sich (für sehr sehr viel Geld) eine Lizenz erwerben. Anschließend lassen Sie Ihr Produkt eintragen. Die etwaigen Inhaltsstoffe müssen Sie nachweisen, ebenso die Sicherheit Ihres Produkts. Und erst dann können Sie mit dem Verkauf loslegen. Durch dieses ganze Verfahren sollen die Verbraucher, also Sie und ich, geschützt werden.
So, und nun möchten also einige Politiker, einige Behörden und wahrscheinlich auch einige Lobbyisten, dass Hanfprodukte ebenso unter diese Novel Food Verordnung fallen. Denn Hanfextrakte, Tinkturen, ja sogar Kekse mit Nutzhanfzusatz, so wird behauptet, wären ebenfalls neuartige Lebensmittel.
ABER, wer nur mal einen kurzen Blick ins Internet wirft – sei es bei Wikipedia, auf der Seite vom Hanfhaus, bei austria.legalize.eu, beim Hanfverband, Hanfmagazin oder irgendeiner anderen der unzähligen Seiten – oder wer sich die Mühe macht, ein Hanfmuseum zu besuchen, der findet wirklich viele Nachweise dafür, dass Hanf schon seit Jahrhunderten, nein eigentlich Jahrtausenden – ach, man könnte fast sagen, schon immer zu unserer Kultur gehört.
Damit meine ich einerseits die ganze Menschheitskultur. Denn es gibt hinweise darauf, dass der Hanf in China bereits 10.000 v. Chr. genutzt und geschätzt wurde.
2.800 v. Chr. wurden dort die ersten Seile aus Hanffasern hergestellt, ebenso Textilien. Das älteste erhaltene Hanftextil wurde bei Ausgrabungen in China entdeckt und lässt sich auf 1000 v. Chr. zurück datieren. Ebenso wurde Hanf aber auch als Heilmittel genutzt und in verschiedenen Darreichungsformen gegen Gicht, Malaria, Rheuma, Verstopfung, zur allgemeinen gesundheitlichen Stärkung und vieles mehr empfohlen.
Wer nun sagt: „Na ja in China, was interessiert mich denn China?“, der halte sich nun fest: Der früheste Fund von Hanfsamen in Mitteleuropa lässt sich auf 5.500 v. Chr. datieren. Und wo wurden sie gefunden? In Thüringen und das liegt ja bekanntlich in Deutschland.
In Indien wurde Cannabis in den Veden als heilige Droge verehrt und sollte im rituellen Gebrauch vor dem Bösen schützen. Buddha ernährte sich zeitweilig allein von Hanfsamen (so erzählt man sich zumindest). Germanen und Kelten legten den Verstorbenen Hanfsamen ins Grab.
Die alten Griechen, die Römer, alle schätzten den Hanf, sowohl als Rohstoff für Seile oder Textilien, als Nahrungsmittel und Medikament.
500 n. Chr. findet man Hanfsamen unter dem Namen Hanfosamo in der Zutatenliste von deutschen Backrezepten. Auch die berühmte Heilerin Hildegard von Bingen empfiehlt Hanfsamen zur Linderung von Magenschmerzen. Und möchte man eine Wunde behandeln, solle man dazu ein aus Hanf gefertigtes Tuch verwenden.
Die erste Bibel wurde auf Hanfpapier gedruckt, die Mona Lisa auf Hanfleinwand gemalt und und und. So zieht sich die Verwendung von Hanf durch unsere kulturelle Geschichte. 1940 hat Henry Ford sogar ein Auto aus Hanfplastik gebaut. Ich könnte jetzt noch unzählige weitere Beispiele aufführen. Wer es gerne noch genauer wissen will, dem seien die oben genannten Seiten sehr ans Herz gelegt.
Aber ich denke, die Frage, ob Hanf zu unserer Kultur gehört oder nicht, ist hiermit ausreichend geklärt.
Ja, Hanf gehört zu unserer Kultur. Im Zuge der unsäglichen Prohibition, die nun mit kleiner Kriegsunterbrechung schon beinahe 100 Jahre andauert, wurde dieses Wissen nur leider verdrängt.
Noch eine kleine Anmerkung am Rande, obwohl das dann eigentlich schon fast zum nächsten Thema gehört (ich kann’s mir aber nicht verkneifen):
Zum Glück dauerte die Alkohol Prohibition nicht so lang, sonst hätte man auch hier das Wissen um altes Kulturgut glatt vergessen. Denn die Antwort auf die Frage, warum man denn nun Alkohol konsumieren darf, der ja nachweislich viel schädlicher ist als Cannabis, lautet stets: „Alkohol gehört eben zu unserer Kultur.“ Aber, meine lieben, Hanf gehört MINDESTENS EBENSO zu unserer Kultur.

Hanf-Wissen Teil IV Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Ja, auch beim Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit spielt Hanf eine wichtige Rolle. Warum das so ist? Nun, da gibt es viele unterschiedliche Gründe:
Als erstes wäre da einmal das Wachstum der Hanfpflanze. Die ist nämlich, was die Bodenbeschaffenheit angeht, recht unempfindlich und wächst auf fast jedem Boden, in fast jeder Region – sei es in den Bergen des Himalaya oder in den Tropen und auch überall dazwischen. Dadurch können die Transportwege zur weiteren Verarbeitung recht kurz gehalten werden, was dann unserem Klima wieder zugute kommt. Und weil der Hanf recht anspruchslos ist, braucht er auch nicht viel Bewässerung. Diese Pflanze kommt einfach mit dem zurecht, was die Natur eben gerade bietet. Ganz im Gegensatz zur Baumwolle (auch zur Bio-Baumwolle) übrigens. Der Hanf, so könnte man sagen, macht aus dem, was ihm zur Verfügung steht, einfach das Beste. Sehr vorbildlich, oder nicht?
Dabei wächst und gedeiht er, entfaltet ein breites, tiefes Wurzelwerk, welches ganz nebenbei den Boden auflockert. 4 Meter hoch werden einige Pflanzenarten und entwickeln ein dichtes Blätterwerk, welches dann schon wieder den nächsten Vorteil mit sich bringt: Beikräuter, umgangssprachlich auch Unkraut genannt, können aufgrund des Lichtmangels nicht gedeihen und sterben ab. Das erspart dem Bauern gefährliche Herbizide (Unkrautvernichter). Und das wiederum freut dann den Endverbraucher – wer will schon Gift auf seinem leckeren Hanfblütentee – ebenso freut es die Bienen und unzählige andere Insekten.
Durch die schattige Umgebung, die die Pflanzen erzeugen, entsteht in so einem Hanffeld gerne mal ein feuchtes Klima, eigentlich perfekt für Pilze geeignet. Doch auch hier ist der Hanf von Natur her perfekt gewappnet. Er ist, vermutlich durch die Canabinoide, sehr resistent gegen Pilzbefall jeglicher Art. Auf chemische Fungizide kann verzichtet werden, was wieder den Bauern, die Bienen und natürlich auch uns sehr freut.
An anderer Stelle dieser Reihe wurde es ja schon öfter erwähnt: Hanf lässt sich als Rohstoff wunderbar nutzen, da wirklich alle Teile der Pflanze Verwendung finden. Nichts wird weggeworfen, nichts wird verschwendet.
Im Zeitalter des recyclens, also der Wiederverwertung spielt auch die Festigkeit der Hanffasern eine besondere Rolle. Textilien können länger genutzt werden. Seile und Taue sind fester und verrotten nicht so schnell. Papier aus Hanffasern kann, im Gegensatz zu dem aus Holzfasern öfter recycelt werden. Also kurz, der ganze Stoffkreislauf wird verlängert.
Neben Hanftextilien und Papier lassen sich aber noch sehr viele andere tolle Sachen herstellen – auf zwei davon möchte ich an dieser Stelle noch besonders eingehen:
Erstens: die Häuslebauer haben den Hanf für sich entdeckt. Auch hier lassen sich Teile der Pflanze wunderbar einsetzen. Die Fasern ergeben durch ihre hohe Reißfestigkeit und ihre äußerst niedrige Brennbarkeit ein hochwertiges Dämmmaterial. Die Schäben nehmen sehr wenig Feuchtigkeit auf und eignen sich darum perfekt als Schüttdämmung oder werden bei der Produktion von Leichtbauplatten eingesetzt. Wer sich hier noch eingehender informieren möchte, der kann sich gerne an die abw aus Berlin wenden (kontakt@ABW.info) oder an www.schoenthaler.com.
Beide Firmen haben uns sehr großzügig bei unseren ersten Hemp&Yoga Workshops mit Anschauungsmaterial unterstützt.
Ein weiteres großes Plus liegt im niedrigen Energieverbrauch bei der Herstellung von Bau- und Dämmstoffen aus Hanf. Einen deutlich geringeren Schadstoffanteil weisen diese auch vor, was wiederum bessere Entsorgungsmöglichkeiten mit sich bringt. Denn wir dürfen ja nicht vergessen: als Mensch sind wir nur Gast auf Erden und unsere Häuser stehen nicht ewig.
All diese Vorteile von Hanf beim Hausbau hat nun übrigens auch die EU erkannt und verleiht dem „Thermohanf“ das Prädikat „Naturplus“. Und von der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe des Bundeslandwirtschaftsministeriums wird jeder Kubikmeter Hanfdämmung mit 35 € pro Kubikmeter gefördert. Na das ist doch mal was.
Abschließend möchte ich nun auf ein letztes Thema eingehen, welches derzeit wirklich viele Menschen beschäftigt und das ist das Thema Plastik. Das unser Verbrauch an Plastik wirklich viel zu hoch ist, ist mittlerweile durch die vielfältigen Medienberichte wahrscheinlich auch dem letzten klar. Wir versuchen – der eine mehr, der andere weniger – Plastik zu sparen so gut es geht. Aber so ganz verzichten können wir ja doch nicht auf diesen, neben all den Nachteilen auch sehr praktischen Werkstoff. Das Problem ist ja hauptsächlich, das wir viel zu viel Plastik herstellen, welches dann wiederum viel zu lange braucht um zu verrotten (450 Jahre!!!). Somit vermüllen wir unseren schönen Planeten mehr und mehr. Aber jetzt halten Sie sich fest! Auch hier kann Hanf eine Lösung sein! Ja wirklich! Die Hanfstengel nämlich bestehen zu ca. 70 % aus Zellulose, welches aus der Pflanze extrahiert und weiterverarbeitet werden kann. So entsteht beispielsweise Biocellufan, Kunstseide, Zelluloid oder auch Ethanol.
Aus Hanffasern, gemischt mit anderen Verbundstoffen (bisher leider oft synthetische, zunehmend aber auch mehr biologische, z.B. Lingin) lässt sich ein fester, robuster, kaum kaputtbarer Plastikersatz herstellen. 1941 machte Henry Ford es mit seinem Hanfauto vor (einfach mal bei Google oder YouTube eingeben) und viele namhafte Hersteller wie BMW, Mercedes oder Bugatti übernahmen die Technik, entwickelten sie weiter und stellen bis heute Türfüllungen, Hutablagen und zum Teil auch größere Autoteile (wegen dem geringen Gewicht) her.
Das Beste daran: Sind die Faserverbundstoffe biologisch, kann Hanfplastik unter den richtigen Bedingungen innerhalb von 6 Monaten (!!!!!!!) abgebaut werden.
Wir als Konsumenten müssen jetzt eben vermehrt darauf achten: Wenn schon Plastik, dann Hanfplastik (bzw. Bioplastik). Auch die Industrie muss immer wieder darauf hingewiesen werden, daran erinnert werden, dass es JETZT Zeit zum Umdenken ist. Die nötigen Mittel dafür sind ja schon vorhanden. Und last but not least brauchen wir natürlich auch eine gute Regierung, die zukunftsorientiert denkt, mehr Lizenzen für den Nutzhanfanbau vergibt, die Bauern aufklärt und finanziell fördert, damit dann genügend Rohstoff (mit kurzen Versorgungswegen) vorhanden ist.
So kann Hanf einen guten Teil zur Rettung der Welt beitragen.

Noch viel mehr interessante und ausführliche Informationen finden sich auf den Seiten, die mir teilweise auch als Quelle des Wissens für diesen Blog gedient haben:

www.utopia.de/ratgeber/hanf-der-nachhaltige-rohstoff-der-zukunft/
www.hanfverband.de/inhalte/warum-hanf-ueber-die-oekologischen-und-oekonomischen-moeglichkeiten-des-rohstoffes-hanf/
hashmuseum.com/de/die-pflanze/industrieller-hanf/plastik-auf-hanfbasis

Wer sich mehr für die Verwendung von Hanf in der Industrie der Zukunft interessiert, dem sei folgender Artikel empfohlen:
www. hanf-magazin.com/nutzhanf/rohstoffe-aus-hanf/hanf-die-gruene-loesung-fuer-unsere-plastiksucht/

Hanf-WissenTeil IIIWarum mein Hanfblütentee nicht high macht und warum es gar nichts bringt, meine Hanfyogakleidung zu rauchen. Von CBD, THC und was sonst noch in der Pflanze steckt.

Immer wieder treffen wir auf Menschen, die unseren Hanfblütentee zum allererstem Mal sehen und die sich auch ansonsten eigentlich nie mit dieser Thematik – also Hanf, Verarbeitung, Konsum in unterschiedlichster Form, usw. – auseinandergesetzt haben. Sie holen eine der getrockneten, wunderschönen Blüten aus der Tüte und sehen uns dann voller Erstaunen an. „Sagt mal, ist das euer Ernst?“, kommt die entgeisterte Frage. „Und das ist wirklich legal? Das ist Tee? Was denn für Tee, werde ich gleich „ein bisschen fliegen“ wenn ich den trinke?“ Und dann geht das Gekichere los, wie bei Teenagern, die heimlich was verbotenes machen. Aber gut, wer will es ihnen verdenken? Sehr viele Menschen wissen einfach nicht, dass es ein bestimmtes Cannabinoid, also einen bestimmten Bestandteil von Cannabis braucht, um high zu werden (oder eben, um „zu fliegen“). Genau der fehlt aber in unserem Tee. Ja richtig, das THC. Von dem haben die meisten Menschen dann doch schon mal gehört. Aber wenn man sich nie näher mit dem Ganzen beschäftigt hat, weiß man eben vielleicht nicht, dass nicht in jeder Cannabisblüte und nicht in jeder Hanfpflanze THC steckt. Wie z.B. im Industriehanf.
Der Industriehanf wird, wie der Name schon vermuten lässt, gezüchtet und angebaut, um ihn für industrielle Zwecke zu nutzen. Die Fasern dieser Hanfsorte werden verwendet, um Seile und Taue herzustellen. Auch Dämmmaterial für den Hausbau wird daraus fabriziert. Oder, sehr fein gesponnen werden sie zum Grundmaterial für Hanfkleidung und generell Hanf-Textilien. Aus den Wurzeln lassen sich Tinkturen herstellen, Blätter und Blüten werden getrocknet und als Tee genutzt. Aus den Samen des Industrie- oder Nutzhanfes wird das wertvolle Hanfsamenöl gepresst oder sie werden geschält und können pur verzehrt werden. All das und noch viel mehr kann genutzt werden, ohne davon im geringsten high zu werden. Weil im Nutzhanf kein THC gebildet wird – oder nur in verschwindend geringer Menge, d.h. unter 0,2%. Was allerdings sowohl im Industriehanf als auch teilweise in anderen Hanfsorten zu finden ist, sind Cannabinoide wie CBDa, CBGa, CBNa, CBCa und viele weitere, welche sozusagen die saure Vorstufe von CBD, CBG usw. bilden. Diese sind derzeit aufgrund ihres Nutzens für unsere Gesundheit immer mehr im Gespräch, wirken nicht berauschend und fallen somit auch nicht unter das Betäubungsmittelgesetz (THC aber schon, nur um das nochmal ganz klar zu stellen). In einem speziellen Extraktionsverfahren – meist wird hier die „superkritische CO2 Extraktion“ angewandt (das haben Sie vielleicht schonmal auf so einem Fläschchen gelesen) – werden die Stoffe aus der Pflanze gelöst und dann weiterverarbeitet. So entstehen beispielsweise auch die CBD Öle, die bei uns im Shop zu finden sind. In wieweit wir dann einen Nutzen davon haben – ob auf medizinischer Ebene oder einfach für das allgemeine Wohlbefinden, hängt sehr stark von der Konzentration ab. Für medizinische Zwecke werden z.B. CBD Extrakte mit 30% oder auch 50% CBD genutzt. Für den alltäglichen Gebrauch um kleinere Unpässlichkeiten wie unterschiedliche Stresssymptome, Magenbeschwerden, Hüftschmerzen oder ähnliches quasi in Eigenregie zu behandeln – so wie man das auch von anderen pflanzlichen Heilmitteln (z.B. Bachblüten) kennt – reicht meist eine geringere Konzentration von 5% oder 10% schon aus. Die Forschung steht hier noch recht am Anfang, obwohl es mittlerweile gerade beim CBD einige anerkannte Studien gibt, in denen die Wirksamkeit nachgewiesen wird.
In unserem Hanfblütentee lässt sich auch CBD finden, in einer geringen Konzentration (ca. 3,7%). Einige Kunden berichteten uns von einer sehr wohltuenden, entspannenden Wirkung.
Aber high geworden ist davon noch niemand – und jetzt wissen Sie ja auch, warum.

Hanf-WissenTeil II Keine Angst vor Hanf

Es ist sehr schön für uns zu sehen und zu erleben, dass nun doch immer mehr Menschen ihre Angst und ihre Vorbehalte gegen die Hanfpflanze verlieren. Nicht nur das, ein ganz Neues – oder nein viel besser gesagt, ein altes, wiederentdecktes Wissen um den Nutzen und die wertvolle Kraft des Hanfes macht sich breit. Viele Medienberichte, Fachbücher- und Zeitschriften, die Öffentlichkeitsarbeit von großen und kleinen Verbänden und nicht zuletzt natürlich die unzähligen informativen Artikel im Internet tragen dazu bei, dass ein immer größerer Teil unserer Gesellschaft (wieder) mehr zum Thema Hanf weiß.
Und unterscheiden kann – denn das ist ja wirklich gerade bei diesem Thema sehr wichtig – zwischen Hanf als Nutzpflanze, als Rohstoff für unzählige lebensbereichernde, gesunde nachhaltige und in den unterschiedlichsten Bereichen nützliche Produkte. Oder eben Hanf bzw. die THC-haltige weibliche Cannabisblüte als Rohstoff für medizinische Produkte und eben auch Marijuana.
Nun halten wir also schon einmal fest: Aufklärung, Information und Unterscheidungskraft helfen uns zu verstehen, dass man keine Angst haben muss vor Hanf . Was wäre da noch….
Offenheit, Neugier, Entdeckergeist, die Lust, Neues zu lernen, interessante Erfahrungen zu machen. Diese uns allen mehr oder weniger innewohnenden äußerst menschlichen Eigenschaften helfen (nicht nur) gegen die Angst vor Hanf. Dem eher skeptischen Leser sei an dieser Stelle nochmal ganz deutlich gesagt: Nein, ich meine damit nicht „hey, gehn wir doch alle los und pfeifen uns ein bisschen Marijuana rein – mal sehen was das mit uns macht“. Nein, nein, ganz klar ist das damit nicht gemeint. Vielmehr will ich auf Folgendes hinaus: Bauen Sie vielleicht gerade ein Haus. Dann informieren Sie sich neben allem anderen über Hanf als Dämmmaterial. Seien Sie neugierig und erfahren Sie, wie brandsicher, gut isolierend, umweltfreundlich und nachhaltig dieser Dämmstoff ist. Sind Sie Sportler? Dann sind Sie sicherlich offen für proteinreiche Nahrungsergänzung. Probieren Sie anstatt der chemischen Produkte doch einfach mal geschälte Hanfsamen. Sehr zu empfehlen übrigens auch -wegen des hohen Anteils an Omega 3 und 6 Fettsäuren- für Vegetarier, Veganer und alle, die gesundheitsbewusst leben. Geben Sie Ihrer Entdeckerfreude nach. Vor allem, wenn es so einfach und vielversprechend für Ihren Körper, Ihren Energiehaushalt und Ihr allgemeines Wohlbefinden ist. Interessieren Sie sich für Mode? Haben Sie Lust, sich mal wieder eine Freude zu machen und Ihren Kleiderschrank mit ein paar schicken, neuen Teilen zu bereichern? Dann sehen Sie sich ruhig auch mal Kleidung aus Hanf, oder Hanfmischgewebe an. Sie werden erstaunt sein, was sich da in den letzten Jahren in punkto Design und Farbauswahl, Weichheit und Tragekomfort so alles getan hat. Vielleicht lernen Sie auf Ihrer Entdeckungstour ja so einiges Neues. Auch warum Kleidung aus Hanf derzeit oft noch recht teuer ist und warum es sich vielleicht trotzdem lohnt, sich mal so ein Teil zu gönnen.
Ich könnte jetzt natürlich unendlich weiter aufzählen – aber ich denke, Sie wissen, wie das ganze gemeint ist.
Je mehr man sich dann (voller Neugier und Offenheit) auf das Thema Hanf einlässt, umso mehr wird man erkennen, dass die Angst vor dieser Pflanze eigentlich wirklich unbegründet ist. Im Grunde ist es sogar so, dass die Vorteile, sie erneut in die Mitte der Gesellschaft zu holen, sie als Nutzpflanze und wertvollen Rohstoff wieder vermehrt einzusetzen, unglaublich überwiegen. Vielleicht haben Sie ja jetzt Lust bekommen, selbst ein wenig zu forschen und zu entdecken – in wie vielen unterschiedlichen Lebensbereichen Hanf (alle Teile der Pflanze in unterschiedlichsten Verarbeitungsformen) eingesetzt wird und wurde. Wie lange Hanf eigentlich schon einen Platz in unserer Kultur, in unserem Leben hat. Und, und, und…

Also, vertrauen Sie auf sich selbst und haben Sie keine Angst vor Hanf!

Hanf-Wissen Teil I Cannabis, Marijuana, Hanf-was soll das nur alles bedeuten

Schon diese vielen unterschiedlichen Begrifflichkeiten können einen zur Verzweiflung bringen. Marijuana – oder auch Marihuana (schon in der Schreibweise ist man sich uneinig!) ist anscheinend das gleiche wie Weed, also Gras. Oder? Ist Haschisch dann auch Gras, also Marihuana? Und ist das denn nun auch Hanf – oder Cannabis? Gehört Cannabis zu Hanf, ist alles das Gleiche oder wie ist das denn jetzt?!
Bei all diesen durchaus berechtigten Fragen ist es wohl das Schlaueste, sich erstmal mit den vielfältigen Ausdrücken auseinanderzusetzen um herauszufinden, was das nun alles zu bedeuten hat. Genau das habe ich getan, Fachbücher, Zeitschriften und das Internet nach Antworten durchforstet und bin zu folgender Erkenntnis gekommen:
Hanf ist Cannabis.
Zumindest im wissenschaftlichen Sinne kann man das so sagen, denn Cannabis ist der lateinische Begriff für Hanf – welcher sich wiederum vom griechischen Kánnabis ableitet, aber das nur nebenbei.
Wenn nun also der Botaniker von Cannabis spricht, meint er damit eine Pflanzengattung innerhalb der Hanfgewächse. Die Pflanzenart an sich wird Cannabis genannt – Cannabis sativa, um genau zu sein, der gewöhnliche Hanf. Unterarten bzw. Varianten gibt es auch, diese wären Cannabis indica, der indische Hanf und Cannabis ruderalis, der wilde Hanf. Auf die Eigenschaften und die Verwendung der unterschiedlichen Arten werde ich in einem späteren Teil der Reihe näher eingehen. Im Moment geht es uns ja hauptsächlich um das Verständnis der Begriffe an sich. Eine Sache muss ich aber noch loswerden, auch wenn dies nur am Rande zum Thema gehört. Wussten Sie, dass auch der in Bayern und eigentlich weltweit so beliebte Hopfen zur Familie der Hanfgewächse gehört? Ja, man höre und staune – Sie können das googeln, falls Sie mir nicht glauben.
Soviel also zur wissenschaftlichen Ausdrucksweise.
Umgangssprachlich sieht das ganze allerdings schon ein wenig anders aus.
Wenn der Volksmund über Hanf spricht, so meint er zumeist die Pflanze an sich. Auch die einzelnen Bestandteile der Pflanze werden oft einfach als Hanf bezeichnet. So spricht man z.B. von Hanföl (anstatt Öl aus Hanfsamen) oder von Hanfkleidung (anstatt Textilien aus Hanffasern). Mit Hanftee ist ein Tee aus Blüten, Blättern und zum Teil auch Stängeln und Samen des Nutzhanfes (Industriehanf) gemeint, der durch spezielle Züchtung nur eine verschwindend geringe Menge an THC enthält (unter 0,2%). Hanfplastik ist eine biologisch abbaubare Kunststoffart – hergestellt aus der Zellulose des Hanfes und Hanfmilch ist genabgenommen keine Milch, sondern wird aus Hanfsamen und Wasser hergestellt. Um nur einige Beispiele zu nennen.
Spricht der Volksmund allerdings von Cannabis, ist hier nicht die Rede von der Pflanzenart an sich, sondern nun ist tatsächlich der berauschende Teil der Pflanze, also die unbefruchtete getrocknete Blüte der weiblichen Cannabispflanze gemeint. Und spricht man von Weed, Gras oder Marijuana ist auch ebendiese THC-haltige Blüte gemeint, die dann je nach Geschmack geraucht, vaporisiert also verdampft oder anderweitig konsumiert wird – dazu an anderer Stelle dieser Reihe mehr. Haschisch gehört in diesem Zusammenhang auch dazu, muss jedoch insofern vom Marijuana unterschieden werden, als das es sich hier um das gepresste Harz aus der Blüte handelt – welches dann jedoch zum selben Zwecke geraucht oder anders konsumiert wird – die Haschkekse sind ja zumindest als Begriff allgemein bekannt.

Nun sehen Sie, in welchem Dilemma diese arme Pflanze steckt. Ist sie doch von Natur aus eine unglaublich vielseitige, innovative, gesunde, umweltschonende, ressourcenstärkende, bereichernde, schöne und nützliche Pflanze – und wird dennoch nach wie vor zur (gefährlichen) Droge degradiert. Was für ein Jammer!
Darum, liebe Leserinnen und Leser: Keine Angst vor Hanf!!!
Warum Sie wirklich überhaupt gar keine Angst haben müssen vor dieser Pflanze lesen Sie im nächsten Teil.