Nudelsalat mit Hanfpasta

Insalata di Pasta alla Canapa

Ob als Beilage bei Grillfesten, Mitbringsl bei Partys oder einfach als schnelles Abendessen – gerade im Sommer darf der heißgeliebte Nudelsalat nicht fehlen.
Mit unserer Pasta alla Canapa bekommt er nochmal eine neue, frische und sehr interessante Note. Ein Genuss, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Man nehme:
pro Person 70 – 100g rohe Pasta alla Canapa, das Gewicht richtet sich danach, ob Sie den Nudelsalat als Beilage oder als Hauptgericht servieren möchten.
rohes Gemüse ganz nach dem eigenen Geschmack (oder auch einfach, was der Kühlschrank noch hergibt), besonders eigenen sich Gurken, Tomaten, Avocado, Zwiebeln oder Frühlingszwiebeln, Paprika, Rucola, Radicchio, Karotten usw.
Feta
Olivenöl, Salz, Pfeffer und Zitrone für das Dressing sowie etwas Basilikum, denn das Auge ist ja bekanntlich mit

Und los gehts:
Die Pasta nach Packungsanweisung kochen (falls Sie sich für die Fusilli alla Canapa entscheiden, gerne auch ein paar Minuten länger, also ca. 18 – 20 Minuten).
In der Zeit das gewaschene und ggf. geputzte Gemüse klein schneiden.
Den Feta in mundgerechte kleine Würfel schneiden.
Die fertig gegarte Pasta abseihen, in eine Schüssel geben, Gemüse und Feta unterheben.
Mit Zitrone, Salz und Pfeffer nach eigenem Geschmack würzen und das Ganze mit einem guten Schuss Olivenöl abrunden. Mit dem Basilikum garnieren. Noch ein paar Minuten ziehen lassen –
et Voilà – so flott kommt man zu einem Hochgenuss.

Falls Sie mehr Zeit haben (es also kein schnelles Abendessen werden soll), können Sie ihn auch gerne länger durchziehen lassen. Er wird Stunde um Stunde leckerer und schmeckt auch am nächsten Tag einfach traumhaft.

Buon Appetito

Hanf-Wissen Teil VII Alltagsfragen zum Thema Hanf

Immer wieder kommen Freunde, Bekannte, Verwandte und Kunden mit ganz ähnlichen Fragen auf uns zu. Darum haben wir uns entschieden, ein paar davon gleich hier zu beantworten.

Die Frage, die wir wohl am häufigsten gehört haben ist:
Darf ich nach der Einnahme von CBD Öl noch Autofahren? Ja das darfst du. Geichzeitig aber auch nein. Kommen wir also erstmal zum Ja: Erstens hat CBD keinen Einfluss auf deine Fahrtüchtigkeit. Es wirkt ja nicht berauschend. Und zweitens ist es auch kein Problem, falls du in eine Polizeikontrolle kommst, denn die Tests der Polizei sind so ausgelegt, dass sie einen möglichen THC Konsum anzeigen.
Das ist in einem qualitativ hochwertigen CBD Öl (sowie unserem) nur in verschwindend geringer Menge enthalten (unter 0,2%) und stellt somit kein Problem dar.

Hier kommen wir aber leider auch schon zum nein. Denn in einigen der CBD Öle wird eben doch der sehr geringe Wert überschritten. Oder manche Tests sind auch schon so fein, dass dieser geringe Wert schon ausreicht, um positiv auf THC getestet zu werden. Somit ist also ein „Ja“ im Grunde nur unter Vorbehalt auszusprechen.

Auf zwei Dinge solltest du so oder so achten: Zuviel CBD kann müde machen, nicht gerade ein Vorteil beim Auto fahren. Also halte dich an die angegebene Empfehlung (meist 2 – 3 Tropfen). Am Besten wäre, die ersten paar Male auszuprobieren, wenn du nicht gleich danach ins Auto springen und losfahren musst. Jeder Körper reagiert ja doch anders.
Und kaufe bei einem Händler deines Vertrauens ein wirklich hochwertiges Produkt, welches genau auf die Inhaltsstoffe geprüft wurde, bei dem du nachvollziehen kannst wo es herkommt usw… Falls du dir unsicher bist, frag auch einfach nochmal nach, ein vertrauenswürdiger Händler sollte dich auch gut beraten können.

Welcher Unterschied besteht eigentlich zwischen eurem Hanfblütentee Puro und dem Feinschnitt?
Puro, das ist die ganze Blüte mit Stengel, ein bisschen Blätter manchmal aber eher wenige und Samen. Für den vollkommenen, runden vollmundigen Genuss. Für alle, die nicht nur den Geschmack des Tees an sich lieben, sondern auch die Zubereitung zelebrieren. Denn mal ehrlich, so eine schöne Teehanfblüte macht schon einfach was her und das Auge genießt ja bekanntlich mit. Stengel und Samen geben dem Ganzen dann nochmal eine spezielle feine Note.
Der Feinschnitt besteht, wie der Name schon andeutet, aus fein geschnittenen Blättern und Blüten. In Geschmack und Qualität sind sich beide sehr ähnlich. Bei der Auswahl kommt es wohl hauptsächlich auf die persönliche Vorliebe an. Wie bei fast allen Lebensmitteln, die einen hohen Nährstoffgehalt haben, gilt jedoch: Je weniger verarbeitet, umso besser. Umso mehr der wertvollen Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Da geht der Punkt ganz klar an die Blüte, aber genau aus diesem Produkt ist die zweite Variante eben fein geschnitten – und nicht superfein gemahlen, wie man ihn dann häufig in fertigen Teemischungen findet.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Hanfprotein und Hanfmehl?
Eine gute Frage, denn rein äußerlich sind sich beide schon sehr ähnlich, beide werden aus gemahlenen Hanfsamen hergestellt und sind darum reich an Eiweiß und essentiellen Fettsäuren (Omega 3 und 6). Der Unterschied liegt in der Feinheit der Verarbeitung. Das Hanfproteinpulver wird in einem speziellen Verfahren gesiebt, wodurch sich der Reinheitsgrad und auch der Eiweißgehalt nochmal deutlich erhöht. Immerhin stecken in 100 g Hanfprotein bis zu 50 g Eiweiß, was es gerade für Vegetarier und Veganer recht interessant macht.

Warum gilt Hanf eigentlich als so gesund?
Wie schon erwähnt, steckt Hanf voller gesunder Fette, ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Auch der unglaubliche Reichtum an Terpenen und die große Anzahl an unterschiedlichsten Cannabinoiden wirkt sich auf die Gesundheit des Menschen sehr positiv aus. Warum das so ist, ist leider durch die Prohibition noch nicht sehr genau erforscht. Aber soviel kann man mit Sicherheit sagen: Es liegt wohl neben all dem Wertvollen, was drinnen steckt, auch hauptsächlich an der Zusammensetzung und der gegenseitigen Wechselwirkung der Inhaltsstoffe. All diese natürlich enthaltenen Schätze können somit gut oder besser gesagt sogar optimal von unserem Körper aufgenommen und genutzt werden.

Wirklich schade, dass Hanf nach wie vor größtenteils verboten ist. Gerade in roher Form, als Salat oder auch als Smoothie genossen hätte er bestimmt den größten Nutzen für unseren Körper, für unsere Gesundheit.

Wir hoffen wirklich sehr, dass unsere Hanfwissen-Reihe zusammen mit vielen anderen informativen Artikeln dazu beiträgt, den Hanf, die Cannabispflanze in ein rechtes Licht zu rücken und damit dieser unvernünftigen Prohibition endlich ein Ende zu bereiten!

Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns. Wir sind gerne für Sie da!

Hanf-WissenTeil IIIWarum mein Hanfblütentee nicht high macht und warum es gar nichts bringt, meine Hanfyogakleidung zu rauchen. Von CBD, THC und was sonst noch in der Pflanze steckt.

Immer wieder treffen wir auf Menschen, die unseren Hanfblütentee zum allererstem Mal sehen und die sich auch ansonsten eigentlich nie mit dieser Thematik – also Hanf, Verarbeitung, Konsum in unterschiedlichster Form, usw. – auseinandergesetzt haben. Sie holen eine der getrockneten, wunderschönen Blüten aus der Tüte und sehen uns dann voller Erstaunen an. „Sagt mal, ist das euer Ernst?“, kommt die entgeisterte Frage. „Und das ist wirklich legal? Das ist Tee? Was denn für Tee, werde ich gleich „ein bisschen fliegen“ wenn ich den trinke?“ Und dann geht das Gekichere los, wie bei Teenagern, die heimlich was verbotenes machen. Aber gut, wer will es ihnen verdenken? Sehr viele Menschen wissen einfach nicht, dass es ein bestimmtes Cannabinoid, also einen bestimmten Bestandteil von Cannabis braucht, um high zu werden (oder eben, um „zu fliegen“). Genau der fehlt aber in unserem Tee. Ja richtig, das THC. Von dem haben die meisten Menschen dann doch schon mal gehört. Aber wenn man sich nie näher mit dem Ganzen beschäftigt hat, weiß man eben vielleicht nicht, dass nicht in jeder Cannabisblüte und nicht in jeder Hanfpflanze THC steckt. Wie z.B. im Industriehanf.
Der Industriehanf wird, wie der Name schon vermuten lässt, gezüchtet und angebaut, um ihn für industrielle Zwecke zu nutzen. Die Fasern dieser Hanfsorte werden verwendet, um Seile und Taue herzustellen. Auch Dämmmaterial für den Hausbau wird daraus fabriziert. Oder, sehr fein gesponnen werden sie zum Grundmaterial für Hanfkleidung und generell Hanf-Textilien. Aus den Wurzeln lassen sich Tinkturen herstellen, Blätter und Blüten werden getrocknet und als Tee genutzt. Aus den Samen des Industrie- oder Nutzhanfes wird das wertvolle Hanfsamenöl gepresst oder sie werden geschält und können pur verzehrt werden. All das und noch viel mehr kann genutzt werden, ohne davon im geringsten high zu werden. Weil im Nutzhanf kein THC gebildet wird – oder nur in verschwindend geringer Menge, d.h. unter 0,2%. Was allerdings sowohl im Industriehanf als auch teilweise in anderen Hanfsorten zu finden ist, sind Cannabinoide wie CBDa, CBGa, CBNa, CBCa und viele weitere, welche sozusagen die saure Vorstufe von CBD, CBG usw. bilden. Diese sind derzeit aufgrund ihres Nutzens für unsere Gesundheit immer mehr im Gespräch, wirken nicht berauschend und fallen somit auch nicht unter das Betäubungsmittelgesetz (THC aber schon, nur um das nochmal ganz klar zu stellen). In einem speziellen Extraktionsverfahren – meist wird hier die „superkritische CO2 Extraktion“ angewandt (das haben Sie vielleicht schonmal auf so einem Fläschchen gelesen) – werden die Stoffe aus der Pflanze gelöst und dann weiterverarbeitet. So entstehen beispielsweise auch die CBD Öle, die bei uns im Shop zu finden sind. In wieweit wir dann einen Nutzen davon haben – ob auf medizinischer Ebene oder einfach für das allgemeine Wohlbefinden, hängt sehr stark von der Konzentration ab. Für medizinische Zwecke werden z.B. CBD Extrakte mit 30% oder auch 50% CBD genutzt. Für den alltäglichen Gebrauch um kleinere Unpässlichkeiten wie unterschiedliche Stresssymptome, Magenbeschwerden, Hüftschmerzen oder ähnliches quasi in Eigenregie zu behandeln – so wie man das auch von anderen pflanzlichen Heilmitteln (z.B. Bachblüten) kennt – reicht meist eine geringere Konzentration von 5% oder 10% schon aus. Die Forschung steht hier noch recht am Anfang, obwohl es mittlerweile gerade beim CBD einige anerkannte Studien gibt, in denen die Wirksamkeit nachgewiesen wird.
In unserem Hanfblütentee lässt sich auch CBD finden, in einer geringen Konzentration (ca. 3,7%). Einige Kunden berichteten uns von einer sehr wohltuenden, entspannenden Wirkung.
Aber high geworden ist davon noch niemand – und jetzt wissen Sie ja auch, warum.

Hanf-Wissen Teil I Cannabis, Marijuana, Hanf-was soll das nur alles bedeuten

Schon diese vielen unterschiedlichen Begrifflichkeiten können einen zur Verzweiflung bringen. Marijuana – oder auch Marihuana (schon in der Schreibweise ist man sich uneinig!) ist anscheinend das gleiche wie Weed, also Gras. Oder? Ist Haschisch dann auch Gras, also Marihuana? Und ist das denn nun auch Hanf – oder Cannabis? Gehört Cannabis zu Hanf, ist alles das Gleiche oder wie ist das denn jetzt?!
Bei all diesen durchaus berechtigten Fragen ist es wohl das Schlaueste, sich erstmal mit den vielfältigen Ausdrücken auseinanderzusetzen um herauszufinden, was das nun alles zu bedeuten hat. Genau das habe ich getan, Fachbücher, Zeitschriften und das Internet nach Antworten durchforstet und bin zu folgender Erkenntnis gekommen:
Hanf ist Cannabis.
Zumindest im wissenschaftlichen Sinne kann man das so sagen, denn Cannabis ist der lateinische Begriff für Hanf – welcher sich wiederum vom griechischen Kánnabis ableitet, aber das nur nebenbei.
Wenn nun also der Botaniker von Cannabis spricht, meint er damit eine Pflanzengattung innerhalb der Hanfgewächse. Die Pflanzenart an sich wird Cannabis genannt – Cannabis sativa, um genau zu sein, der gewöhnliche Hanf. Unterarten bzw. Varianten gibt es auch, diese wären Cannabis indica, der indische Hanf und Cannabis ruderalis, der wilde Hanf. Auf die Eigenschaften und die Verwendung der unterschiedlichen Arten werde ich in einem späteren Teil der Reihe näher eingehen. Im Moment geht es uns ja hauptsächlich um das Verständnis der Begriffe an sich. Eine Sache muss ich aber noch loswerden, auch wenn dies nur am Rande zum Thema gehört. Wussten Sie, dass auch der in Bayern und eigentlich weltweit so beliebte Hopfen zur Familie der Hanfgewächse gehört? Ja, man höre und staune – Sie können das googeln, falls Sie mir nicht glauben.
Soviel also zur wissenschaftlichen Ausdrucksweise.
Umgangssprachlich sieht das ganze allerdings schon ein wenig anders aus.
Wenn der Volksmund über Hanf spricht, so meint er zumeist die Pflanze an sich. Auch die einzelnen Bestandteile der Pflanze werden oft einfach als Hanf bezeichnet. So spricht man z.B. von Hanföl (anstatt Öl aus Hanfsamen) oder von Hanfkleidung (anstatt Textilien aus Hanffasern). Mit Hanftee ist ein Tee aus Blüten, Blättern und zum Teil auch Stängeln und Samen des Nutzhanfes (Industriehanf) gemeint, der durch spezielle Züchtung nur eine verschwindend geringe Menge an THC enthält (unter 0,2%). Hanfplastik ist eine biologisch abbaubare Kunststoffart – hergestellt aus der Zellulose des Hanfes und Hanfmilch ist genabgenommen keine Milch, sondern wird aus Hanfsamen und Wasser hergestellt. Um nur einige Beispiele zu nennen.
Spricht der Volksmund allerdings von Cannabis, ist hier nicht die Rede von der Pflanzenart an sich, sondern nun ist tatsächlich der berauschende Teil der Pflanze, also die unbefruchtete getrocknete Blüte der weiblichen Cannabispflanze gemeint. Und spricht man von Weed, Gras oder Marijuana ist auch ebendiese THC-haltige Blüte gemeint, die dann je nach Geschmack geraucht, vaporisiert also verdampft oder anderweitig konsumiert wird – dazu an anderer Stelle dieser Reihe mehr. Haschisch gehört in diesem Zusammenhang auch dazu, muss jedoch insofern vom Marijuana unterschieden werden, als das es sich hier um das gepresste Harz aus der Blüte handelt – welches dann jedoch zum selben Zwecke geraucht oder anders konsumiert wird – die Haschkekse sind ja zumindest als Begriff allgemein bekannt.

Nun sehen Sie, in welchem Dilemma diese arme Pflanze steckt. Ist sie doch von Natur aus eine unglaublich vielseitige, innovative, gesunde, umweltschonende, ressourcenstärkende, bereichernde, schöne und nützliche Pflanze – und wird dennoch nach wie vor zur (gefährlichen) Droge degradiert. Was für ein Jammer!
Darum, liebe Leserinnen und Leser: Keine Angst vor Hanf!!!
Warum Sie wirklich überhaupt gar keine Angst haben müssen vor dieser Pflanze lesen Sie im nächsten Teil.