Hanf-Wissen Teil VII Alltagsfragen zum Thema Hanf

Immer wieder kommen Freunde, Bekannte, Verwandte und Kunden mit ganz ähnlichen Fragen auf uns zu. Darum haben wir uns entschieden, ein paar davon gleich hier zu beantworten.

Die Frage, die wir wohl am häufigsten gehört haben ist:
Darf ich nach der Einnahme von CBD Öl noch Autofahren? Ja das darfst du. Geichzeitig aber auch nein. Kommen wir also erstmal zum Ja: Erstens hat CBD keinen Einfluss auf deine Fahrtüchtigkeit. Es wirkt ja nicht berauschend. Und zweitens ist es auch kein Problem, falls du in eine Polizeikontrolle kommst, denn die Tests der Polizei sind so ausgelegt, dass sie einen möglichen THC Konsum anzeigen.
Das ist in einem qualitativ hochwertigen CBD Öl (sowie unserem) nur in verschwindend geringer Menge enthalten (unter 0,2%) und stellt somit kein Problem dar.

Hier kommen wir aber leider auch schon zum nein. Denn in einigen der CBD Öle wird eben doch der sehr geringe Wert überschritten. Oder manche Tests sind auch schon so fein, dass dieser geringe Wert schon ausreicht, um positiv auf THC getestet zu werden. Somit ist also ein “Ja” im Grunde nur unter Vorbehalt auszusprechen.

Auf zwei Dinge solltest du so oder so achten: Zuviel CBD kann müde machen, nicht gerade ein Vorteil beim Auto fahren. Also halte dich an die angegebene Empfehlung (meist 2 – 3 Tropfen). Am Besten wäre, die ersten paar Male auszuprobieren, wenn du nicht gleich danach ins Auto springen und losfahren musst. Jeder Körper reagiert ja doch anders.
Und kaufe bei einem Händler deines Vertrauens ein wirklich hochwertiges Produkt, welches genau auf die Inhaltsstoffe geprüft wurde, bei dem du nachvollziehen kannst wo es herkommt usw… Falls du dir unsicher bist, frag auch einfach nochmal nach, ein vertrauenswürdiger Händler sollte dich auch gut beraten können.

Welcher Unterschied besteht eigentlich zwischen eurem Hanfblütentee Puro und dem Feinschnitt?
Puro, das ist die ganze Blüte mit Stengel, ein bisschen Blätter manchmal aber eher wenige und Samen. Für den vollkommenen, runden vollmundigen Genuss. Für alle, die nicht nur den Geschmack des Tees an sich lieben, sondern auch die Zubereitung zelebrieren. Denn mal ehrlich, so eine schöne Teehanfblüte macht schon einfach was her und das Auge genießt ja bekanntlich mit. Stengel und Samen geben dem Ganzen dann nochmal eine spezielle feine Note.
Der Feinschnitt besteht, wie der Name schon andeutet, aus fein geschnittenen Blättern und Blüten. In Geschmack und Qualität sind sich beide sehr ähnlich. Bei der Auswahl kommt es wohl hauptsächlich auf die persönliche Vorliebe an. Wie bei fast allen Lebensmitteln, die einen hohen Nährstoffgehalt haben, gilt jedoch: Je weniger verarbeitet, umso besser. Umso mehr der wertvollen Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Da geht der Punkt ganz klar an die Blüte, aber genau aus diesem Produkt ist die zweite Variante eben fein geschnitten – und nicht superfein gemahlen, wie man ihn dann häufig in fertigen Teemischungen findet.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Hanfprotein und Hanfmehl?
Eine gute Frage, denn rein äußerlich sind sich beide schon sehr ähnlich, beide werden aus gemahlenen Hanfsamen hergestellt und sind darum reich an Eiweiß und essentiellen Fettsäuren (Omega 3 und 6). Der Unterschied liegt in der Feinheit der Verarbeitung. Das Hanfproteinpulver wird in einem speziellen Verfahren gesiebt, wodurch sich der Reinheitsgrad und auch der Eiweißgehalt nochmal deutlich erhöht. Immerhin stecken in 100 g Hanfprotein bis zu 50 g Eiweiß, was es gerade für Vegetarier und Veganer recht interessant macht.

Warum gilt Hanf eigentlich als so gesund?
Wie schon erwähnt, steckt Hanf voller gesunder Fette, ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Auch der unglaubliche Reichtum an Terpenen und die große Anzahl an unterschiedlichsten Cannabinoiden wirkt sich auf die Gesundheit des Menschen sehr positiv aus. Warum das so ist, ist leider durch die Prohibition noch nicht sehr genau erforscht. Aber soviel kann man mit Sicherheit sagen: Es liegt wohl neben all dem Wertvollen, was drinnen steckt, auch hauptsächlich an der Zusammensetzung und der gegenseitigen Wechselwirkung der Inhaltsstoffe. All diese natürlich enthaltenen Schätze können somit gut oder besser gesagt sogar optimal von unserem Körper aufgenommen und genutzt werden.

Wirklich schade, dass Hanf nach wie vor größtenteils verboten ist. Gerade in roher Form, als Salat oder auch als Smoothie genossen hätte er bestimmt den größten Nutzen für unseren Körper, für unsere Gesundheit.

Wir hoffen wirklich sehr, dass unsere Hanfwissen-Reihe zusammen mit vielen anderen informativen Artikeln dazu beiträgt, den Hanf, die Cannabispflanze in ein rechtes Licht zu rücken und damit dieser unvernünftigen Prohibition endlich ein Ende zu bereiten!

Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns. Wir sind gerne für Sie da!

Hanf-Wissen Teil V „Gehört Hanf zu unserer Kultur?“ Von der Geschichte des Hanfes

In den Medien, vor allem aber auch in der Politik wird diese Frage derzeit häufig gestellt – und, das muss man so sagen, oftmals nicht richtig beantwortet. Denn da wird Hanf, oder auch Produkte, die aus dem Nutzhanf gewonnen werden, also beispielsweise Öle, Tinkturen, Derivate etc. als neuartiges Lebensmittel dargestellt. „Novel Food“ nennt man solche neuartigen Lebensmittel dann – also Lebensmittel, die in dieser Form noch überhaupt nicht bekannt sind, die es bisher noch nicht gab. Zumindest nicht vor 1995. Dazu zählen übrigens auch Nahrungsergänzungsmittel. Stevia-Süßungsmittel ist z.B. ein Novel Food, das ist ja bei uns noch nicht allzu lange in Gebrauch. Oder auch Algenöl-Kapseln, die der Nahrungsergänzung dienen und vor 1995 nicht auf dem deutschen Markt zu finden waren. Ebenso Klonfleisch, auch das fällt unter die Novel Food Verordnung. Möchten Sie nun Klonfleisch vertreiben, müssen Sie sich (für sehr sehr viel Geld) eine Lizenz erwerben. Anschließend lassen Sie Ihr Produkt eintragen. Die etwaigen Inhaltsstoffe müssen Sie nachweisen, ebenso die Sicherheit Ihres Produkts. Und erst dann können Sie mit dem Verkauf loslegen. Durch dieses ganze Verfahren sollen die Verbraucher, also Sie und ich, geschützt werden.
So, und nun möchten also einige Politiker, einige Behörden und wahrscheinlich auch einige Lobbyisten, dass Hanfprodukte ebenso unter diese Novel Food Verordnung fallen. Denn Hanfextrakte, Tinkturen, ja sogar Kekse mit Nutzhanfzusatz, so wird behauptet, wären ebenfalls neuartige Lebensmittel.
ABER, wer nur mal einen kurzen Blick ins Internet wirft – sei es bei Wikipedia, auf der Seite vom Hanfhaus, bei austria.legalize.eu, beim Hanfverband, Hanfmagazin oder irgendeiner anderen der unzähligen Seiten – oder wer sich die Mühe macht, ein Hanfmuseum zu besuchen, der findet wirklich viele Nachweise dafür, dass Hanf schon seit Jahrhunderten, nein eigentlich Jahrtausenden – ach, man könnte fast sagen, schon immer zu unserer Kultur gehört.
Damit meine ich einerseits die ganze Menschheitskultur. Denn es gibt hinweise darauf, dass der Hanf in China bereits 10.000 v. Chr. genutzt und geschätzt wurde.
2.800 v. Chr. wurden dort die ersten Seile aus Hanffasern hergestellt, ebenso Textilien. Das älteste erhaltene Hanftextil wurde bei Ausgrabungen in China entdeckt und lässt sich auf 1000 v. Chr. zurück datieren. Ebenso wurde Hanf aber auch als Heilmittel genutzt und in verschiedenen Darreichungsformen gegen Gicht, Malaria, Rheuma, Verstopfung, zur allgemeinen gesundheitlichen Stärkung und vieles mehr empfohlen.
Wer nun sagt: „Na ja in China, was interessiert mich denn China?“, der halte sich nun fest: Der früheste Fund von Hanfsamen in Mitteleuropa lässt sich auf 5.500 v. Chr. datieren. Und wo wurden sie gefunden? In Thüringen und das liegt ja bekanntlich in Deutschland.
In Indien wurde Cannabis in den Veden als heilige Droge verehrt und sollte im rituellen Gebrauch vor dem Bösen schützen. Buddha ernährte sich zeitweilig allein von Hanfsamen (so erzählt man sich zumindest). Germanen und Kelten legten den Verstorbenen Hanfsamen ins Grab.
Die alten Griechen, die Römer, alle schätzten den Hanf, sowohl als Rohstoff für Seile oder Textilien, als Nahrungsmittel und Medikament.
500 n. Chr. findet man Hanfsamen unter dem Namen Hanfosamo in der Zutatenliste von deutschen Backrezepten. Auch die berühmte Heilerin Hildegard von Bingen empfiehlt Hanfsamen zur Linderung von Magenschmerzen. Und möchte man eine Wunde behandeln, solle man dazu ein aus Hanf gefertigtes Tuch verwenden.
Die erste Bibel wurde auf Hanfpapier gedruckt, die Mona Lisa auf Hanfleinwand gemalt und und und. So zieht sich die Verwendung von Hanf durch unsere kulturelle Geschichte. 1940 hat Henry Ford sogar ein Auto aus Hanfplastik gebaut. Ich könnte jetzt noch unzählige weitere Beispiele aufführen. Wer es gerne noch genauer wissen will, dem seien die oben genannten Seiten sehr ans Herz gelegt.
Aber ich denke, die Frage, ob Hanf zu unserer Kultur gehört oder nicht, ist hiermit ausreichend geklärt.
Ja, Hanf gehört zu unserer Kultur. Im Zuge der unsäglichen Prohibition, die nun mit kleiner Kriegsunterbrechung schon beinahe 100 Jahre andauert, wurde dieses Wissen nur leider verdrängt.
Noch eine kleine Anmerkung am Rande, obwohl das dann eigentlich schon fast zum nächsten Thema gehört (ich kann’s mir aber nicht verkneifen):
Zum Glück dauerte die Alkohol Prohibition nicht so lang, sonst hätte man auch hier das Wissen um altes Kulturgut glatt vergessen. Denn die Antwort auf die Frage, warum man denn nun Alkohol konsumieren darf, der ja nachweislich viel schädlicher ist als Cannabis, lautet stets: „Alkohol gehört eben zu unserer Kultur.“ Aber, meine lieben, Hanf gehört MINDESTENS EBENSO zu unserer Kultur.

Hanf-WissenTeil IIIWarum mein Hanfblütentee nicht high macht und warum es gar nichts bringt, meine Hanfyogakleidung zu rauchen. Von CBD, THC und was sonst noch in der Pflanze steckt.

Immer wieder treffen wir auf Menschen, die unseren Hanfblütentee zum allererstem Mal sehen und die sich auch ansonsten eigentlich nie mit dieser Thematik – also Hanf, Verarbeitung, Konsum in unterschiedlichster Form, usw. – auseinandergesetzt haben. Sie holen eine der getrockneten, wunderschönen Blüten aus der Tüte und sehen uns dann voller Erstaunen an. „Sagt mal, ist das euer Ernst?“, kommt die entgeisterte Frage. „Und das ist wirklich legal? Das ist Tee? Was denn für Tee, werde ich gleich „ein bisschen fliegen“ wenn ich den trinke?“ Und dann geht das Gekichere los, wie bei Teenagern, die heimlich was verbotenes machen. Aber gut, wer will es ihnen verdenken? Sehr viele Menschen wissen einfach nicht, dass es ein bestimmtes Cannabinoid, also einen bestimmten Bestandteil von Cannabis braucht, um high zu werden (oder eben, um „zu fliegen“). Genau der fehlt aber in unserem Tee. Ja richtig, das THC. Von dem haben die meisten Menschen dann doch schon mal gehört. Aber wenn man sich nie näher mit dem Ganzen beschäftigt hat, weiß man eben vielleicht nicht, dass nicht in jeder Cannabisblüte und nicht in jeder Hanfpflanze THC steckt. Wie z.B. im Industriehanf.
Der Industriehanf wird, wie der Name schon vermuten lässt, gezüchtet und angebaut, um ihn für industrielle Zwecke zu nutzen. Die Fasern dieser Hanfsorte werden verwendet, um Seile und Taue herzustellen. Auch Dämmmaterial für den Hausbau wird daraus fabriziert. Oder, sehr fein gesponnen werden sie zum Grundmaterial für Hanfkleidung und generell Hanf-Textilien. Aus den Wurzeln lassen sich Tinkturen herstellen, Blätter und Blüten werden getrocknet und als Tee genutzt. Aus den Samen des Industrie- oder Nutzhanfes wird das wertvolle Hanfsamenöl gepresst oder sie werden geschält und können pur verzehrt werden. All das und noch viel mehr kann genutzt werden, ohne davon im geringsten high zu werden. Weil im Nutzhanf kein THC gebildet wird – oder nur in verschwindend geringer Menge, d.h. unter 0,2%. Was allerdings sowohl im Industriehanf als auch teilweise in anderen Hanfsorten zu finden ist, sind Cannabinoide wie CBDa, CBGa, CBNa, CBCa und viele weitere, welche sozusagen die saure Vorstufe von CBD, CBG usw. bilden. Diese sind derzeit aufgrund ihres Nutzens für unsere Gesundheit immer mehr im Gespräch, wirken nicht berauschend und fallen somit auch nicht unter das Betäubungsmittelgesetz (THC aber schon, nur um das nochmal ganz klar zu stellen). In einem speziellen Extraktionsverfahren – meist wird hier die „superkritische CO2 Extraktion“ angewandt (das haben Sie vielleicht schonmal auf so einem Fläschchen gelesen) – werden die Stoffe aus der Pflanze gelöst und dann weiterverarbeitet. So entstehen beispielsweise auch die CBD Öle, die bei uns im Shop zu finden sind. In wieweit wir dann einen Nutzen davon haben – ob auf medizinischer Ebene oder einfach für das allgemeine Wohlbefinden, hängt sehr stark von der Konzentration ab. Für medizinische Zwecke werden z.B. CBD Extrakte mit 30% oder auch 50% CBD genutzt. Für den alltäglichen Gebrauch um kleinere Unpässlichkeiten wie unterschiedliche Stresssymptome, Magenbeschwerden, Hüftschmerzen oder ähnliches quasi in Eigenregie zu behandeln – so wie man das auch von anderen pflanzlichen Heilmitteln (z.B. Bachblüten) kennt – reicht meist eine geringere Konzentration von 5% oder 10% schon aus. Die Forschung steht hier noch recht am Anfang, obwohl es mittlerweile gerade beim CBD einige anerkannte Studien gibt, in denen die Wirksamkeit nachgewiesen wird.
In unserem Hanfblütentee lässt sich auch CBD finden, in einer geringen Konzentration (ca. 3,7%). Einige Kunden berichteten uns von einer sehr wohltuenden, entspannenden Wirkung.
Aber high geworden ist davon noch niemand – und jetzt wissen Sie ja auch, warum.

Hanf-WissenTeil II Keine Angst vor Hanf

Es ist sehr schön für uns zu sehen und zu erleben, dass nun doch immer mehr Menschen ihre Angst und ihre Vorbehalte gegen die Hanfpflanze verlieren. Nicht nur das, ein ganz Neues – oder nein viel besser gesagt, ein altes, wiederentdecktes Wissen um den Nutzen und die wertvolle Kraft des Hanfes macht sich breit. Viele Medienberichte, Fachbücher- und Zeitschriften, die Öffentlichkeitsarbeit von großen und kleinen Verbänden und nicht zuletzt natürlich die unzähligen informativen Artikel im Internet tragen dazu bei, dass ein immer größerer Teil unserer Gesellschaft (wieder) mehr zum Thema Hanf weiß.
Und unterscheiden kann – denn das ist ja wirklich gerade bei diesem Thema sehr wichtig – zwischen Hanf als Nutzpflanze, als Rohstoff für unzählige lebensbereichernde, gesunde nachhaltige und in den unterschiedlichsten Bereichen nützliche Produkte. Oder eben Hanf bzw. die THC-haltige weibliche Cannabisblüte als Rohstoff für medizinische Produkte und eben auch Marijuana.
Nun halten wir also schon einmal fest: Aufklärung, Information und Unterscheidungskraft helfen uns zu verstehen, dass man keine Angst haben muss vor Hanf . Was wäre da noch….
Offenheit, Neugier, Entdeckergeist, die Lust, Neues zu lernen, interessante Erfahrungen zu machen. Diese uns allen mehr oder weniger innewohnenden äußerst menschlichen Eigenschaften helfen (nicht nur) gegen die Angst vor Hanf. Dem eher skeptischen Leser sei an dieser Stelle nochmal ganz deutlich gesagt: Nein, ich meine damit nicht „hey, gehn wir doch alle los und pfeifen uns ein bisschen Marijuana rein – mal sehen was das mit uns macht“. Nein, nein, ganz klar ist das damit nicht gemeint. Vielmehr will ich auf Folgendes hinaus: Bauen Sie vielleicht gerade ein Haus. Dann informieren Sie sich neben allem anderen über Hanf als Dämmmaterial. Seien Sie neugierig und erfahren Sie, wie brandsicher, gut isolierend, umweltfreundlich und nachhaltig dieser Dämmstoff ist. Sind Sie Sportler? Dann sind Sie sicherlich offen für proteinreiche Nahrungsergänzung. Probieren Sie anstatt der chemischen Produkte doch einfach mal geschälte Hanfsamen. Sehr zu empfehlen übrigens auch -wegen des hohen Anteils an Omega 3 und 6 Fettsäuren- für Vegetarier, Veganer und alle, die gesundheitsbewusst leben. Geben Sie Ihrer Entdeckerfreude nach. Vor allem, wenn es so einfach und vielversprechend für Ihren Körper, Ihren Energiehaushalt und Ihr allgemeines Wohlbefinden ist. Interessieren Sie sich für Mode? Haben Sie Lust, sich mal wieder eine Freude zu machen und Ihren Kleiderschrank mit ein paar schicken, neuen Teilen zu bereichern? Dann sehen Sie sich ruhig auch mal Kleidung aus Hanf, oder Hanfmischgewebe an. Sie werden erstaunt sein, was sich da in den letzten Jahren in punkto Design und Farbauswahl, Weichheit und Tragekomfort so alles getan hat. Vielleicht lernen Sie auf Ihrer Entdeckungstour ja so einiges Neues. Auch warum Kleidung aus Hanf derzeit oft noch recht teuer ist und warum es sich vielleicht trotzdem lohnt, sich mal so ein Teil zu gönnen.
Ich könnte jetzt natürlich unendlich weiter aufzählen – aber ich denke, Sie wissen, wie das ganze gemeint ist.
Je mehr man sich dann (voller Neugier und Offenheit) auf das Thema Hanf einlässt, umso mehr wird man erkennen, dass die Angst vor dieser Pflanze eigentlich wirklich unbegründet ist. Im Grunde ist es sogar so, dass die Vorteile, sie erneut in die Mitte der Gesellschaft zu holen, sie als Nutzpflanze und wertvollen Rohstoff wieder vermehrt einzusetzen, unglaublich überwiegen. Vielleicht haben Sie ja jetzt Lust bekommen, selbst ein wenig zu forschen und zu entdecken – in wie vielen unterschiedlichen Lebensbereichen Hanf (alle Teile der Pflanze in unterschiedlichsten Verarbeitungsformen) eingesetzt wird und wurde. Wie lange Hanf eigentlich schon einen Platz in unserer Kultur, in unserem Leben hat. Und, und, und…

Also, vertrauen Sie auf sich selbst und haben Sie keine Angst vor Hanf!

Hanf-Wissen Teil I Cannabis, Marijuana, Hanf-was soll das nur alles bedeuten

Schon diese vielen unterschiedlichen Begrifflichkeiten können einen zur Verzweiflung bringen. Marijuana – oder auch Marihuana (schon in der Schreibweise ist man sich uneinig!) ist anscheinend das gleiche wie Weed, also Gras. Oder? Ist Haschisch dann auch Gras, also Marihuana? Und ist das denn nun auch Hanf – oder Cannabis? Gehört Cannabis zu Hanf, ist alles das Gleiche oder wie ist das denn jetzt?!
Bei all diesen durchaus berechtigten Fragen ist es wohl das Schlaueste, sich erstmal mit den vielfältigen Ausdrücken auseinanderzusetzen um herauszufinden, was das nun alles zu bedeuten hat. Genau das habe ich getan, Fachbücher, Zeitschriften und das Internet nach Antworten durchforstet und bin zu folgender Erkenntnis gekommen:
Hanf ist Cannabis.
Zumindest im wissenschaftlichen Sinne kann man das so sagen, denn Cannabis ist der lateinische Begriff für Hanf – welcher sich wiederum vom griechischen Kánnabis ableitet, aber das nur nebenbei.
Wenn nun also der Botaniker von Cannabis spricht, meint er damit eine Pflanzengattung innerhalb der Hanfgewächse. Die Pflanzenart an sich wird Cannabis genannt – Cannabis sativa, um genau zu sein, der gewöhnliche Hanf. Unterarten bzw. Varianten gibt es auch, diese wären Cannabis indica, der indische Hanf und Cannabis ruderalis, der wilde Hanf. Auf die Eigenschaften und die Verwendung der unterschiedlichen Arten werde ich in einem späteren Teil der Reihe näher eingehen. Im Moment geht es uns ja hauptsächlich um das Verständnis der Begriffe an sich. Eine Sache muss ich aber noch loswerden, auch wenn dies nur am Rande zum Thema gehört. Wussten Sie, dass auch der in Bayern und eigentlich weltweit so beliebte Hopfen zur Familie der Hanfgewächse gehört? Ja, man höre und staune – Sie können das googeln, falls Sie mir nicht glauben.
Soviel also zur wissenschaftlichen Ausdrucksweise.
Umgangssprachlich sieht das ganze allerdings schon ein wenig anders aus.
Wenn der Volksmund über Hanf spricht, so meint er zumeist die Pflanze an sich. Auch die einzelnen Bestandteile der Pflanze werden oft einfach als Hanf bezeichnet. So spricht man z.B. von Hanföl (anstatt Öl aus Hanfsamen) oder von Hanfkleidung (anstatt Textilien aus Hanffasern). Mit Hanftee ist ein Tee aus Blüten, Blättern und zum Teil auch Stängeln und Samen des Nutzhanfes (Industriehanf) gemeint, der durch spezielle Züchtung nur eine verschwindend geringe Menge an THC enthält (unter 0,2%). Hanfplastik ist eine biologisch abbaubare Kunststoffart – hergestellt aus der Zellulose des Hanfes und Hanfmilch ist genabgenommen keine Milch, sondern wird aus Hanfsamen und Wasser hergestellt. Um nur einige Beispiele zu nennen.
Spricht der Volksmund allerdings von Cannabis, ist hier nicht die Rede von der Pflanzenart an sich, sondern nun ist tatsächlich der berauschende Teil der Pflanze, also die unbefruchtete getrocknete Blüte der weiblichen Cannabispflanze gemeint. Und spricht man von Weed, Gras oder Marijuana ist auch ebendiese THC-haltige Blüte gemeint, die dann je nach Geschmack geraucht, vaporisiert also verdampft oder anderweitig konsumiert wird – dazu an anderer Stelle dieser Reihe mehr. Haschisch gehört in diesem Zusammenhang auch dazu, muss jedoch insofern vom Marijuana unterschieden werden, als das es sich hier um das gepresste Harz aus der Blüte handelt – welches dann jedoch zum selben Zwecke geraucht oder anders konsumiert wird – die Haschkekse sind ja zumindest als Begriff allgemein bekannt.

Nun sehen Sie, in welchem Dilemma diese arme Pflanze steckt. Ist sie doch von Natur aus eine unglaublich vielseitige, innovative, gesunde, umweltschonende, ressourcenstärkende, bereichernde, schöne und nützliche Pflanze – und wird dennoch nach wie vor zur (gefährlichen) Droge degradiert. Was für ein Jammer!
Darum, liebe Leserinnen und Leser: Keine Angst vor Hanf!!!
Warum Sie wirklich überhaupt gar keine Angst haben müssen vor dieser Pflanze lesen Sie im nächsten Teil.

CBD infused Rucolapesto – Superpower aus der Küche

Lecker und entspannt genießen, ja das kann man mit diesem herrlichen Pesto. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit tut uns diese grüne Kraft, all die Nähr- und Bitterstoffe sehr gut. Mit recht wenigen Zutaten zaubern wir ein nahrhaftes Geschenk für unsere Gesundheit. Ganz schlicht, schnell und unkompliziert.

Man nehme drei Handvoll Rucola, 1/2 Avocado, eine Knoblauchzehe, etwas Zitronensaft, Pinienkerne oder Walnüsse nach Geschmack. Für die Superpowerkräfte noch eine kleine Handvoll geschälte Hanfsamen und einen Schuss CBD infused Olivenöl. Eine Prise Chilli für die rechte Würze, Salz und Pfeffer natürlich auch sowie einen Schuss Wasser. Alles zusammen im Mixer mixen, abschmecken, mit Parmesan verfeinern und genießen.

CBD infused Ghee

CBD und Ghee, das passt einfach. Darum hier eine kleine Anleitung zur Herstellung.

Man nehme:
ca. 500g Butter, möglichst ungesalzen
ca. 250mg CBD isolate
Außreichend Zeit
Viel Geduld

Die Butter in kleine Stücke schneiden, in einen möglichst weiten Topf geben und bei wenig Hitze schmelzen lassen. Sobald sie vollständig geschmolzen ist, kurzzeitig die Temperatur erhöhen und die Butter sprudelnd aufkochen, gleich danach auf die niedrigste Stufe des Herdes schalten, sodass die Butter nur noch leicht simmert. Nun heißt es warten. Den Schaum aus Eiweiß und Laktose, der sich an der Oberfläche absetzt, von Zeit zu Zeit behutsam abschöpfen. Diesen Prozess aus warten und abschöpfen wiederholt man nun so lange, bis sich kein Schaum mehr bildet und die Butter ganz klar ist. Dies kann je nachdem, wieviel Butter man verwendet und auch je nach Herd zwei oder auch mehrere Stunden dauern. Hier kommt nun also die Geduld ins Spiel, denn je behutsamer das Ghee hergestellt wird, umso höher ist am Ende auch die Qualität. Irgendwann ist es jedoch geschafft und übrig bleibt das reine Butterfett, das jetzt durch ein feines Sieb, Küchentuch o.ä. in kleine Einmachgläser á 120 ml (oder mehr, je nachdem) gegossen wird.
Ihr „goldenes Elixier“ ist nun fertig und wird zum Abschluss noch mit CBD verfeinert. Ich nehme pro 120ml Ghee ca. 125mg CBD isolate und rühre es mit einem Plastiklöffel so lange unter das warme flüssige Ghee, bis es sich komplett aufgelöst hat. Dann die Gläser fest verschließen, kurz „auf den Kopf“ stellen, damit sich ein Vakuum bildet.
Ghee muss nicht im Kühlschrank gelagert werden, ein dunkler, kühler Ort reicht völlig aus.
Es ist mehrere Monate haltbar.

Leider haben wir derzeit kein CBD Isolate im Verkauf, dieses Rezept sowie alle weiteren Isolate – Rezepte dienen also nur der Inspiration.

Warum eigentlich Hemp & Yoga?

Der ein oder andere wird sich wahrscheinlich diese Frage stellen – warum passt Hanf und Yoga so gut zusammen?

Wie wir bereits wissen, ist Hanf ein wahres Wundermittel der Natur und Yoga
ein großer Schatz der Menschheitsgeschichte. Jedes für sich genommen ein wertvolles Geschenk für unsere Gesundheit. Nimmt man aber nun beides zusammen und verabschiedet sich innerlich von diesen Vorstellungen, Hanf sei nur ein berauschendes Kraut und Yoga sei sowieso nur was für verklärte Esoteriker oder superschlanke und superbewegliche Models, wird man evtl. etwas erstaunt sein, positiv überrascht und doch ganz zufrieden – vielleicht.
Ja, wer das schafft, dem stehen ganz neue Türen offen und viele tolle Möglichkeiten für ein frisches Gesundheitsbewusstsein tun sich auf. Das ganze auch noch mit relativ wenig Aufwand.

Die Hanf-Yogamatte fühlt sich weich an, trotzdem bewegt man sich sicher darauf und rutscht normalerweise nicht. Auch die Hanfkleidung ist luftig und leicht und sehr angenehm zu tragen. Auch dann noch, wenn man doch mal ins schwitzen kommt.
Yoga hängt nicht untrennbar mit komplizierten Verrenkungen zusammen, muss nicht zwingend schweißtreibend sein und auch sonst gibts eigentlich kein MUSS. Hier kommt es hauptsächlich auf den Stil an, den man sich aussucht. Yoga kann sehr simpel und entspannt sein, mit dem Fokus auf achtsames Wahrnehmen. Dass man einfach mal bei sich selber sein kann, in Ruhe.
Und CBD fördert diese Ruhe, diese Ausgeglichenheit noch. Wirkt beruhigend auf das Nervensystem, wodurch sich der ganze Körper entspannt. Entzündungsprozessen wird entgegengewirkt, damit einhergehende Schmerzen werden gelindert und die körpereigenen Heilkräfte werden angeregt.
Klingt schon ganz schön toll oder?
Und wenn etwas so toll klingt, und anscheinend so viele Vorteile mit sich bringt, dann ist es wohl eine Erfahrung wert.
Darum Hemp & Yoga.